25.-27. Oktober 2019

Ausstellungen im Bildersaal 2019

L Altro Versante Luciano Gaudenzio

L'Altro Versante

Maurizio Biancarelli, Bruno D’Amicis, Luciano Gaudenzio

Das Projekt L'Altro Versante entstand aus dem Wunsch, das Naturerbe Italiens zu erkunden, seine einzigartige Schönheit zu feiern und das Bewusstsein für seine Erhaltung zu schärfen.Überzeugt davon, dass die besten Bilder in der Heimat entstehen, haben wir uns entschieden, uns von exotischeren Orten abzuwenden und stattdessen unser eigenes Land zu bereisen, in entschleunigtem Tempo und in kontemplativer Stimmung. Dabei haben wir versucht, uns von Vorurteilen zu befreien, gerade so, als sähen wir unsere Heimat zum ersten Mal. 

Über einhundert Orte haben wir für unser Projekt ausgewählt, verteilt über ganz Italien, darunter einige der schönsten, fragilsten und unbekanntesten Regionen. Unsere Reisen dorthin, ob sie nun einen oder fünfzehn Tage dauerten, erforderten jedes Mal ein großes Maß an sorgfältiger Planung, Vorbereitung und finanzieller Unterstützung, aber auch an Kreativität, Geduld, Abenteuerlust und Hingabe. Schließlich zahlten sich all unsere Mühen aus. Die italienischen Berge haben einige ihrer Geheimnisse enthüllt, die wir nun auch mit einem internationalen Publikum teilen wollen, das nur allzu oft im Klischee eines „Postkartenitaliens“ verhaftet ist, geprägt von toskanischen Hügeln und den Kanälen von Venedig …

www.laltroversante.com

Diese Ausstellung wurde von CEWE gedruckt.

Florence Dabenoc

TWIGA

Florence Dabenoc

“Die Giraffe ist wunderschön, sie ist wie eine Leiter… zwischen der Erde und dem Himmel, zwischen dem Gras und der Sonne.“ (Marc Alyn)

Beim Thema Artenschutz denkt kaum jemand an Giraffen. Dabei sind die Bestände dieser Savannenriesen in den letzten 30 Jahren um 40% zurückgegangen, und das, obwohl sie in vielen afrikanischen Ländern unter Schutz stehen. Ursache dafür sind die Wilderei (wegen des Felles und des Fleisches) und die Zerstörung der Lebensräume (Entwaldung und massives Bevölkerungswachstum). Ende 2016 wurden sie daher in die lange Liste der gefährdeten Arten aufgenommen.

Florence_Dabenoc

Es ist für mich unmöglich, mir die afrikanische Savanne ohne ihre stolzen Silhouetten vorzustellen. Es wäre, als würde man das f aus dem Wort Afrika streichen, wie die Arktis ohne Eisbären, das Meer ohne Wale oder der indonesische Regenwald ohne Orang-Utans.

Meine Ausstellung TWIGA (Suaheli für Giraffe) ist ein Aufschrei des Herzens, ein Schrei der Liebe zu diesen majestätischen und liebenswerten afrikanischen Ikonen.

www.florencedabenoc.com

Naturschaetze_des_Westkaukasus_Sergei_Trepet

Naturschätze des Kaukasus

NABU

Rund 2.400 Kilometer östlich von Deutschland, im Süden Russlands, erheben sich die majestätischen Gipfel des Großen Kaukasus. Hier liegt das UNESCO Weltnaturerbe Westkaukasus. Hier konnte sich die Tier- und Pflanzenwelt über die Jahrhunderte völlig ungestört entwickeln. Im Weltnaturerbe Westkaukasus leben zahlreiche seltene Säugetier- und Vogelarten und über 3.000 Pflanzenarten. Viele von ihnen kommen nirgendwo sonst auf der Welt vor. Seit 1993 ist der NABU in der Region aktiv.

Sergei Trepet

In Zusammenarbeit mit staatlichen und nicht-staatlichen Partnern stehen der Schutz von Bergwisenten und Nordmanntannenwäldern sowie die Entwicklung von Ökotourismus und Umweltbildung im Fokus. Mit der Ausstellung Naturschätze des Kaukasus bringt der NABU die atemberaubende Bergwelt des Kaukasus nun nach Deutschland. Die großformatigen Fotografien lassen das einzigartige Naturparadies zum Greifen nah erscheinen. Die vier Fotografen Dmitry Andreev, Alexey Bibin, Alexander Perevozov und Sergei Trepet sind alle unmittelbar in die Naturschutzarbeit vor Ort eingebunden und möchten mit dieser Fotoausstellung, gemeinsam mit dem NABU, zur öffentlichen Wertschätzung dieses unersetzbaren letzten Refugiums beitragen.

www.nabu.de

Jon A Juarez

Das Herz der Kaserne – Eine Geschichte von Füchsen, Flüchtlingen und Fotografie

Jon A. Juarez 

Mein Leben veränderte sich drastisch, als ich 2016 in der ehemaligen britischen Militärkaserne in Berlin-Spandau einen Job als Sport-Coach für Flüchtlingskinder annahm. Der Anfang war ziemlich stressig, denn es war für alle Beteiligten etwas vollkommen Neues, verschiedene Kulturen trafen aufeinander, und jeder hatte sein ganz persönliches Schicksal.

Jon_A_Juarez

Damals verbrachte ich die Zeit nach der Arbeit in den verlassenen Lagerhallen in der Nähe, um mich zu entspannen und zugleich ein paar Bilder für ein Projekt über Stadtfüchse zu machen. Eines Tages fanden mich die Kinder dort. Sie wollten wissen, warum ich mit einer Kamera unterwegs war und warum ich sie nicht mitgenommen hatte. Ich versuchte, sie loszuwerden, da es mein kleiner Moment des Friedens war, aber das war unmöglich. Sie blieben. Heute, im Rückblick, bin ich sehr dankbar für ihre Hartnäckigkeit, denn am Ende wurden sie zum Projekt – sie waren das Herz der Kaserne.

www.joanjuga.com

Diese Ausstellung wurde von CEWE gedruckt.

Robert Haasmann

BioPhotoContest 2019

Die Ökosysteme der Erde, vorgestellt in den schönsten Bildern dieses internationalen Wettbewerbs

BioPhotoContest ist ein Wettbewerb, der sich der Vielfalt der Biome widmet, der großen Ökosysteme unseres Planeten. Sein Ziel ist es, Fotografen dazu anzuregen, sich mit den charakteristischen biotischen und abiotischen Aspekten von Großlebensräumen auseinanderzusetzen, und mit ihren Bildern zum Schutz dieser Regionen beizutragen.

Robert Haasmann

Die Bilder sind in sechs Kategorien unterteilt: Wälder – Flüsse, Seen und Sümpfe – Wüsten – Steppen, Savannen und Prärien – Meere und Küstengebiete – Polareiskappen und Gletscher. Die Jury bewertete drei Tage lang Einsendungen aus über 36 Ländern. Die Qualität von Komposition und Technik war dabei ein wichtiges Kriterium, aber auch der Wert, den die Bilder im Hinblick auf den Schutz der verschiedenen Regionen haben, wurde beachtet.

Die Gewinner der sechs Kategorien sind (in alphabetischer Reihenfolge):
Claudio Ceresi (ITA), Emmanuel Graindépice (FRA), Arnfinn Johansen (NOR), Balázs Ravasz (HUN), Mauro Tronto (ITA) und Hugo Wassermann (ITA).

BioPhotoContest         www.biophotocontest.com
Florian_Smit

Boten des Unglücks

Florian Smit

Im Mittelalter galt die Sichtung eines Unglückshähers als Vorzeichen drohenden Unglücks. Dabei handelt es sich um eine der faszinierendsten Vogelarten, die ich bisher fotografieren konnte. Denn ganz im Gegenteil zu ihrem Ruf, bescherten mir die Unglückshäher unvergesslich schöne Momente.Während meiner Skandinavien-Reise im Herbst 2018 sollte eigentlich die Landschaftsfotografie im Vordergrund stehen. Durch Zufall fielen mir bei einer Wanderung drei Unglückshäher auf, die mich zwitschernd auf meinem Weg durch den Nadelwald begleiteten.

Florian_Smit

Im Licht der Sonne strahlte das Gefieder der Vögel in traumhaft schönen Orangetönen, die kontrastreich in der knorrigen Umgebung des Nadelwaldes herausstachen. Ich konnte bei diesem Anblick einfach nicht anders und wich von meinen ursprünglichen Plänen ab, um mich einer Bildserie über die Unglückshäher zu widmen.

Über den Fotografen: Florian Smit (26) lebt in der Nähe von Bremen. Seit 2015 ist er selbstständiger Naturfotograf.

www.floriansmit.com

Diese Ausstellung wurde von CEWE gedruckt.

Bence Mate

naturArt25

naturArt, der Verband ungarischer Naturfotografen, wurde 1989 gegründet. Seitdem ist eine riesige Zahl herausragender Naturbilder entstanden. Diese in einer Ausstellung zu präsentieren, ist natürlich ein sehr subjektives Unterfangen. Dennoch haben wir versucht, mit unserer Auswahl die „crème de la crème“ von naturArt und damit der ungarischen Naturfotografie vorzustellen.

Csaba Daroczi

Die Gründer von naturArt hatten eine Organisation im Sinn, die dazu beitragen sollte, die Schönheit der Natur durch ethisch einwandfreie und künstlerisch ansprechende Naturbilder zu vermitteln.

Seit 25 Jahren organisieren wir nun schon den Wettbewerb The Year's Nature Photographer. Ohne falsche Bescheidenheit kann man sicherlich behaupten, dass sich dieser Wettbewerb mit seinen Anreizen zur Förderung von Qualität und Kreativität sowie seiner transparenten Durchführung bis heute zum bedeutendsten Naturfotowettbewerb der Region entwickelt hat. Zweifelsohne ist das auch ein Grund dafür, dass jedes Jahr neue junge Talente auftauchen und immer mehr ungarische Fotografen in renommierten internationalen Naturfotowettbewerben ausgezeichnet werden.

natur Art     www.naturart.hu 

Wir bedanken uns bei unserem Partner CEWE für den Druck

einiger Ausstellungen für den Bildersaal.