28.-30. Oktober 2022

Ausstellungen im Bildersaal 2022

Stefan Hefele | Vergessene Zeit

Stefan Hefele

Stefan Hefele lebt mit seiner Familie im Süden Deutschlands und beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt intensiv mit der Landschafts- und Architekturfotografie. Sein Revier sind die unterschiedlichsten Klimazonen unseres Planeten. Von den Tropen bis zu den eisigen Welten möchte er uns Menschen mit seinen gefühlsbetonten Bildern die empfindliche Intimität und einzigartige Bedeutung der Natur näherbringen.
Dort, wo sich die Natur in den urbanen Bereich zurückkämpft, sucht Stefan leidenschaftlich gerne verlassene Orte, die oft wie Zeitkapseln wirken und von echter Geschichte erzählen können.

Seine Ausstellung zeigt einige dieser Orte, die in Vergessenheit geraten sind und für den modernen Entdecker eine Reise durch scheinbar vergessene Zeiten bereithalten. Der natürliche Verfall erzeugt dabei surreale Raumwelten, die ungesehen von der Außenwelt zu eigenständigen Kunstwerkenaltern.
Mittlerweile sind mehrere Buchprojekte von Stefan Hefele erschienen, u.a.bei Frederking & Thaler und National Geographic. Wie erst kürzlich der XL-Bildband „Temps Perdu – Reise zu Frankreichs vergessenen Orten“ bei F&T, der auch einige der Ausstellungsbilder beinhaltet.

Jan Leßmann, Hermann Hirsch und Klaus Tamm | Schottland – Eine Winterreise

Hermann Hirsch

Drei Fotografen auf dem Weg in die schottische Wildnis. Atemberaubende Tierbeobachtungen im Winterwunderland, heimliche Bewohner der Wälder und stille Landschaften. Fotografie ist ihr künstlerischer Ausdruck, Natur ihre Inspiration. Über vier Jahre haben Jan Leßmann, Hermann Hirsch und Klaus Tamm die schottische Natur im Winter beobachtet und fotografiert. Entstanden ist eine inspirierende Ausstellung über Gemeinschaft, Hingabe und die Liebe zur Natur.

Jan Leßmann, Hermann Hirsch und Klaus Tamm verbindet die Liebe zur Natur, zur Kunst und zu experimentellen Ansätzen in der Fotografie. Mit Sinn für Humor wandeln sie durch Landschaften, suchen Waldschnepfen und Ringeltauben und transformieren alltägliche Situationen in ihre persönliche Interpretation von Kunst. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, auf die Schönheit der Natur aufmerksam zu machen und die achtsame Interaktion zwischen Mensch und Natur zu bewahren. Viele ihrer Arbeiten wurden in internationalen Wettbewerben prämiert und in Ausstellungen sowie Büchern präsentiert.

Sandra Bartocha | Rhythm Of Nature

Sandra Bartocha

Eine Sommernacht im Feld unterm Sternenhimmel, das Flüstern von Schilfhalmen im Wind, die klirrende Schönheit von Eisschollen, die sich am Ufer sammeln ...
Rhythm Of Nature feiert das Licht und das Leben. Sandra Bartocha nimmt Sie mit auf eine emotionale und atmosphärische Reise durch die Jahreszeiten in ihrem Heimatland Mecklenburg-Vorpommern, mit seinen stillen Seen, weiten Felder und Wiesen, alten Wäldern und dem Meer. Fernab bloßer Dokumentation versteht sie es, den Betrachter mit ihrer fotografischen Sichtweise in den Rhythmus der Natur zu ziehen, ihn teilhaben zu lassen am Wechsel der Jahreszeiten, am Werden und Vergehen. Ihre Bilder und Videosequenzen feiern die Vergänglichkeit des Augenblicks, das Große, das sich im Kleinen verbirgt, die Schönheit des Subtilen.

Sandra Bartocha ist Naturfotografin und Autorin. Ihr Ziel ist nicht die Dokumentation, sondern vielmehr die persönliche Interpretation und Abstraktion gesehener Momente.Sie ist Vizepräsidentin der GDT, Chefredakteurin der Zeitschrift Forum Naturfotografie sowie Autorin diverser Publikationen, unter anderem dem Lehrbuch Fotoschule in Bildern. Naturfotografie und den hochgelobten Bildbänden LYS – An Intimate Journey to the North und RHYTHM OF NATURE. Sandra war Teil des paneuropäischen Projekts Wild Wonders of Europe.

Marc Steichen | Nature au carré

Marc Steichen

Seit seiner frühesten Jugend fotografiert Marc Steichen. Mit seiner Fotografie versucht er in erster Linie unsere einheimische Natur auf ästhetische und kreative Art und Weise zu zeigen. Neben der Tierwelt vor der Haustür fasziniert ihn auch die Fauna des Norden Europas, die er auf verschiedenen Reisen fotografieren konnte. Seit 2014 ist er Präsident der Luxemburger Naturfotofreunde (LNF), wo er gerne sein Wissen und seine Faszination für Natur und Fotografie in Vorträgen und Workshops weitergibt.

Seine Ausstellung „Nature au carré“ zeigt Naturaufnahmen im Quadrat. Die Fotos entstanden im Laufe der letzten zehn Jahren und zeigen Motive aus verschiedenen Bereichen der Naturfotografie. Die Wahl seiner Naturfotos im klassischen Quadratformat auszustellen, wurde ganz gezielt getroffen. Als Fotograf war es für ihn erfrischend seine Bilder wieder neu zu entdecken. Zudem haben Bildkomposition, Symmetrie und Lichtführung im Quadrat eine ganz neue Wirkung und erlauben es, Tiere in ihrem natürlichen Umfeld auf neue Art und Weise darzustellen.

Klaus Tamm | Die im Verborgenen leben - Wölfe in Deutschland

Klaus Tamm

Galten sie seit über 100 Jahren in Deutschland als ausgerottet, kehren sie allmählich zurück und besiedeln wieder heimische Wälder. Sichtungen von Wölfen sind zwar möglich, aber sehr selten, da die Tiere extrem vorsichtig sind und sich meistens nur in den lichtarmen Dämmerstunden zeigen. Die Attribute, die man ihnen anhängt, sind: heimlich, intelligent, schnell, scheu, wachsam, u. a. m. Die Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren, stellt somit eine große Herausforderung dar. Über 300 Stunden wiederholten Wartens vergingen für das erste Foto.

Jenseits der klassischen Tierdokumentation leben Klaus Tamms Fotografien von Stimmungen wie mit der Linse gemalt. Alle Fotografien entstanden im Zeitraum von 2014 bis 2021 in Deutschland und zeigen ausschließlich freilebende Tiere. Die Motive bilden authentische Situationen in freier Natur ab und sind ohne Manipulation entstanden

Neil Aldridge, Matt Maran und Andy Parkinson | Nachbar Bösewicht Ikone

Matt Maran

Nachbar Bösewicht Ikone zeigt die Arbeiten der drei preisgekrönten Fotografen Neil Aldridge, Matt Maran und Andy Parkinson, die gemeinsam seit über 20 Jahren Füchse fotografieren. Jetzt haben sie ihre Kompetenzen vereint, um den umfassendsten Bildband über eines der bekanntesten britischen Raubtiere zu erstellen. Ihre aussagekräftigen und einfühlsamen Bilder rücken Füchse in ein anderes Licht und räumen mit vielen Mythen auf, die die Einstellung der Gesellschaft zu diesen rätselhaften Tieren prägen.

Neil Aldridge ist Fotograf, Filmemacher, Vortrags-Redner und professioneller Naturführer. Er nutzt seine Arbeit, um das Verständnis und das Bewusstsein für Naturschutzfragen zu fördern und Veränderungen anzuregen. Seine Fotografien wurden in National Geographic sowie im BBC Wildlife Magazine und den Gemeinschafts-Buchprojekten Remembering Wildlife und Photographers Against Wildlife Crime veröffentlicht.
Der in London lebende Fotograf Matt Maran ist Gründer von Hemisphere Publishing. Seit mehr als 20 Jahren fotografiert und filmt er Wildtiere. Seine Bilder werden in vielen führenden internationalen Publikationen veröffentlicht, darunter The Guardian, Daily Telegraph, BBC Wildlife und National Geographic.

Angel Fitor | Mare Ludicum

Angel Fitor

In der artenreichen Gruppe des gelatinösen Zooplanktons, auch Gelatagenannt, findet man die außergewöhnlichsten Lebensformen. Da diese Tiere im Wesentlichen aus Wasser bestehen, kann das Licht ihre durchsichtigen Körper durchströmen, was sie zu den erstaunlichsten Motiven der aquatischen Ökosysteme macht.

Der Spanier Angel Fitor arbeitet seit den 80er Jahren als professioneller Naturfotograf und hat sich dabei auf aquatische Lebensräume spezialisiert. Seine Arbeiten wurden in National Geographic und GEO veröffentlicht und in einigen der renommiertesten Fotowettbewerbe der Welt ausgezeichnet.

Wir bedanken uns bei unserem Partner CEWE für den Druck

einiger Ausstellungen für den Bildersaal.