GDT Meinungsforum

Thema: forum Naturfotografie

  • Verfasser Nachricht
  • Verfasser:
    Bernhard Diehl
    (GDT-Mitglied)
    23.12.2016 um 10:41 Uhr
    Nachricht:
    Heute habe ich mir das neue "forum naturfotografie" angeschaut und bin schon wieder etwas entäuscht. Immer öfter vermisse ich die leuchtenden, brillianten und scharfen Tier und naturfotos. Wo ist der Fehler?


  • Verfasser:
    Jürgen Sohns
    (GDT-Mitglied)
    28.12.2016 um 09:01 Uhr
    Nachricht:
    Das Forum ist seit Sandra Bartocha die redaktionelle Leitung hat, schon immer so.

    Markus Botzek hat es im letzten Forum geschrieben. Es gibt zwei Lager in der GDT und diese sollten eigentlich nebeneinander existieren können.

    Zu Deiner Frage. Der Fehler ist, dass das eine Lager meint dem anderen Lager sagen zu müssen was die GDT machen soll.

    Diese führt zu einer Ignoranz der meisten von uns. Nämlich Tierfotografen nach altem Muster.

    Ein Tipp: einfach in den Recycling Müll werfen und nicht ärgern.

    Schau Dir das Bild 4 in der Kolumne an. Ist das ein Bild? Oder nur ein misslungener Versuch?

    Herzlichst

    Jürgen

    Und einen guten Rutsch.....


  • Verfasser:
    Markus Weyers
    (GDT-Mitglied)
    30.12.2016 um 18:45 Uhr
    Nachricht:
    Lustig, heute morgen war ich auf der Bislicher Insel, um Wildgänse zu fotografieren. Ich wollte "Mitzieher" versuchen, und einige der Ergebnisse sahen ähnlich aus wie das von Jürgen erwähnte - vielleicht sollte ich die zum Wettbewerb einreichen. Ich hab' mal eines der Bilder in meine GDT-Galerie gestellt, zum Vergleich (letztes Bild).

    Und damit kein Missverständnis entsteht: Ich betrachte das Bild als komplett misslungen und werde es bis zum übernächsten Wochenende wieder löschen.

    Euch Allen einen Guten Rutsch ins Jahr 2017!
    Markus Weyers


  • Verfasser:
    Jan-Hendrik Paduch
    (GDT-Mitglied)
    02.01.2017 um 18:20 Uhr
    Nachricht:
    Hallo zusammen,

    die Welt ist halt bunt... und das gilt ja auch für die Fotografie mit ihren verschiedensten Ausprägungen.
    Für mich ist entscheidend, was 1.) die Intention der Fotografin/des Fotografen ist und 2.) damit die Kernaussage des Bildes sein soll: Geht es um eine möglichst realistische Abbildung des Motivs oder sollen Strukturen, Formen, Farbverläufe, Bewegungsabläufe, etc. dargestellt werden? Unterschiedliche Bildaussagen erfordern die Anwendung unterschiedlicher Techniken, die bis hin zur annähernd vollständigen Abstraktion führen können.

    Viele Grüße

    Jan


  • Verfasser:
    Markus Weyers
    (GDT-Mitglied)
    03.01.2017 um 12:54 Uhr
    Nachricht:
    die Welt ist halt bunt...


    Selbstverständlich ist sie das. Mir fällt es halt leider schwer, um es mal an dem angesprochenen Seeadlerbild festzumachen, den Unterschied zwischen diesem und etlichen von mir in den Papierkorb beförderten unscharfen Fotos zu erkennen. Zugegeben, das mag an mir liegen - schließlich ist ein Bild von Lars Andreas Dybvik, welches auch nicht gerade als "knack-scharf" bezeichnet werden kann, im 2016er BBC-Wettbewerb ausgezeichnet worden. Mein Problem aber bleibt.

    Gruß,
    Markus


  • Verfasser:
    Jan-Hendrik Paduch
    (GDT-Mitglied)
    04.01.2017 um 19:46 Uhr
    Nachricht:
    Der Wandel der in den Medien bevorzugten Bildstile ist sicherlich auf das geradezu inflationäre Fotografieren und Verbreiten der Bilder in den letzten Jahren zurückzuführen. Anstatt "Schärfe" als bedeutendes Kriterium scheinen heutzutage "Kreativität" und "Innovativität" gefragt zu sein. Persönlich habe ich nichts gegen eine solche Entwicklung. Wenn ich ein Bild betrachte, helfen mir die Kriterien von Martin Feltes (2016; aus: Rolfes W, Feltes M (2016): Inspiration Natur. fotoforum Verlag, Münster): Bringt mich ein Bild zum Staunen? Hat es etwas Geheimnisvolles? Ist es ehrlich/Ist die Künsterlin/der Künstler authentisch?

    Viele Grüße

    Jan


    Der Beitrag wurde zuletzt am 04.01.2017 um 19:47 Uhr bearbeitet.  [Beitrag zitieren]
  • Verfasser:
    Ulrich Hofstätter
    (GDT-Mitglied)
    04.01.2017 um 22:05 Uhr
    Nachricht:
    Ich finde die Entwicklung gut, die die forum naturfotografie in den letzten Jahren genommen hat. Sie bleibt so am Puls der Zeit. Seit der Hinwendung zur Digitalfotogafie haben sie die Möglichkeiten stark erweitert, die natürlich auch genutzt werden wollen. Auch die GDT hat sich von der reinen Tierfotografie hin zur ganzen Palette der Naturfotografie geöffnet.

    Das mag man gut finden oder nicht. Jeder kann draußen in der Natur mit seiner Kamera machen was er will und nach seiner Façon glücklich werden - vorausgesetzt er richtet keinen Schaden an. Und jeder kann die unscharfen Bilder gut finden oder nicht und das unabhängig von dem, was für Bilder er selbst macht. Man sollte nur soweit aufgeschlossen sein, dass man den neuen Trends zumindest eine Chance gibt und die Bilder unvoreingenommen betrachtet, auch wenn diese vor 20 Jahren allesamt verdammt worden wären. Die allermeisten der in der forum naturfotografie publizierten Bilder verdienen es nicht sie als Abfall oder misslungene Versuche bezeichnet zu werden. Auch wenn sie einem nicht gefallen, steckt in ihnen doch eine Menge Arbeit, sie sind die Verwirklichung einer Bildidee, die sind komponiert und ausgewählt. Das sieht man schon an dem Unterschied zwischen dem hier kritisierten Bild 4 des Kommentares und dem hochgeladenen Bild. Ersteres ist deutlich ausgewogener, auch wenn es sicher nicht mein persönliches Lieblingsbild in diesem Heft ist.

    Man darf durchaus den Wunsch vorbringen, dass es wieder mehr scharfe Tierbilder in der forum naturfotografie geben soll, aber man sollte zumindest anderen das Recht einräumen, andere Bilder vorzuziehen. Und schließlich ist noch einzuwenden, dass es in Deutschland noch zwei weitere Naturfotografie-Zeitschriften gibt, die primär auf scharfe Bilder setzen. Nachdem sich unser Magazin inzwischen auch auf den freien Markt behaupten muss, ist es vielleicht von Vorteil, wenn es eher die internationale, kreative Seite der Naturfotografie zeigt. Nur scharfe Bilder in drei Zeitschriften ist für viele vielleicht auch langweilig.

    In diesem Sinne noch einen schönen Abend und gutes Licht für scharfe, wie für unscharfe Fotos.


  • Verfasser:
    Jürgen Sohns
    (GDT-Mitglied)
    09.01.2017 um 06:59 Uhr
    Nachricht:
    Ein gutes neues Jahr auch von meiner Seite aus.

    Ich bin eigentlich kein Foren Schreiber, aber in diesem Fall finde ich es wieder lustig, wie schnell man vom Thema abweichen kann.

    Ausgangspunkt war das Forum und warum nur immer die gleiche Art der Bilder gezeigt werden.

    Es wurde nach einem Fehler gesucht.

    Deswegen habe ich eine Antwort geschrieben. Danach noch eine Provokation. Und schon stürzt sich alles auf die Provokation.


    Ich denke die meiste Zahl der GDTler sind noch immer Tierfotografen alter Schule. Und dieser Zahl wird das Forum nicht gerecht.

    Abwechslung ist das Zauberwort.

    Jürgen



  • Verfasser:
    Bernhard Diehl
    (GDT-Mitglied)
    09.01.2017 um 17:14 Uhr
    Nachricht:
    Erst mal allen ein gutes neues Jahr und viele schöne Augenblicke in der Natur 2017.

    Jürgen hat es auf den Punkt gebracht, ABWECHSLUNG heist das Zauberwort.


  • Verfasser:
    Ulrich Hofstätter
    (GDT-Mitglied)
    12.01.2017 um 12:17 Uhr
    Nachricht:
    Ich kann keine fehlende Abwechslung in der forum naturfotografie entdecken. Es sind eigentlich in jeder Ausgabe Macro-, Landschafts- und Tieraufnahmen. Letztere in den meisten Fällen sogar scharf. Es sind auch nur wenige Beiträge, die wirklich abstrakte Sachen zeigen. Beispielsweise sind die Bilder von Audun Rikardsen aus der letzten Ausgabe scharfe Tieraufnahmen. Auch der regelmäßig in der forum vertretene Bruno d'Amicis zeigt immer scharfe Tiere. Was weniger drinnen ist, sind Tierfotos wie sie vor 10 oder 20 Jahren modern waren: Formatfüllend und völlig freigestellt.

    Die Fotografie entwickelt sich weiter und es ist gut, wenn eine Zeitschrift am Puls der Zeit bleibt. Wie geschrieben, es gibt auch andere Natufotozeitschriften im deutschsprachigen Raum, die eine andere Schwerpunksetzung haben. Da ist es zum einen gut, wenn sich unsere forum naturfotografie davon abhebt, zum anderen, wem all das neue Zeug nicht gefällt, kann in diese schauen.

    Wenn ich in (den aktiven Teil) unsere Regionalgruppe schaue, dann muss ich sagen, dass die Fotografen, die nur die klassischen Tierfotos machen, eine verschwindende Minderheit sind. Entsprechend spiegelt sich das in den Galerien auf unserer Homepage wieder.


  • Verfasser:
    Jan-Hendrik Paduch
    (GDT-Mitglied)
    12.01.2017 um 15:51 Uhr
    Nachricht:
    Die fehlende Abwechslung sehe ich auch nicht. Den Verantwortlichen des Forum Naturfotografie gelingt es m.E. sehr gut, die verschiedenen Facetten der Naturfotografie ausreichend zu berücksichtigen und zu würdigen.
    Mir ist aufgefallen, dass häufig generell bestimmte Arten der Fotografie kritisiert werden. Allerdings fehlt mir dabei in vielen Fällen auch die Auseinandersetzung mit der Fotografie als künstlerischem Medium und der Intention der Fotografin/des Fotografen. Das Forum Naturfotografie bzw. die Macher gehen dagegen erfreulicherweise sehr offen mit unterschiedlichen fotografischen Arbeitsweisen um.

    Viele Grüße

    Jan


    Der Beitrag wurde zuletzt am 12.01.2017 um 15:59 Uhr bearbeitet.  [Beitrag zitieren]
  • Verfasser:
    Sandra Bartocha
    (GDT-Mitglied)
    19.01.2017 um 14:05 Uhr
    Nachricht:
    Lieber Bernhard, liebe andere Mitglieder ...

    bin erst jetzt auf die Diskussion aufmerksam gemacht worden und möchte mich auch kurz aus meiner Sicht dazu äussern.

    Wir versuchen das Forum in jeder Ausgabe abwechslungsreich zu gestalten und wir geben uns viel Mühe, inhaltlich interressante Beiträge, Denkanstösse und ähnliches miteinander zu verbinden. Dazu gehört auch Tierfotografie.

    Was wir nicht veröffentlichen sind, austauschbare 100.000 mal gesehene Tier- Landschafts- oder Pflanzenbilder ... wie wir sie überall in Foren oder auch anderen Magazinen sehen können - ist nicht der Anspruch einer Publikation, die sich am Puls der Zeit in Sachen Tier- und Naturfotografie sieht
    Wir suchen ausgeprägte Stile, neue Sichtweisen oder einfach zusammenhängende Projekte.

    Wenn Herr Sohns die Auswahl unsererseits als "Recyclingwürdig" sieht, ist das zwar schade - aber spiegelt nicht das grundsätzlich postive Feedback zum Magazin wider.

    Wir stellen uns auch immer wieder die Frage (ähnlich bei der Kritik zu Wettbewerbsbildern) ... woran denn kritikuneingeschränkt Freude bestehen würde?
    Bei 10 von 10 gross, bunt, scharf Bildern? Bei 64 von 64 Seiten in ähnlicher Manier?

    Es gibt mal den einen, mal den anderen Schwerpunkt - je nachdem wie das Angebot an Beiträgen und Projekten ist.
    Von schönen Einzelbildern kann man kein Magazin machen.
    Magazin 1/2016 - eher landschaftsorientiert - naturArt und Genius loci mit Tierbildern ...
    Magazin 2/2016 - Inhalt Luchsgeschichte von Laurent Geslin, dann bunte Makros von Tieren von Leon Baas + die subtile Tierwelt der Dolomiten der Wassermanns.
    Magazin 3/2016 - Rentiere von Florian Smit + Lys mit nordischer Tierwelt
    Magazin 4/2016 - Flamingos von Thierry Vezon + grosse, bunte scharfe Walbilder von Audun Rikardsen


    Ich glaube, dass die Ausgewogenheit ziemlich vorhanden ist, dass es aber eine eher untolerante Haltung gebenüber anderen Bildstilen ist, die das eigene Sichtfeld soweit verschränkt, dass man die eigentliche Abwechslung im Magazin gar nicht mehr wahrnimmt - sondern leuchtende, brilliante und scharfe Tier- und Naturfotos vermisst.
    Kolumnen, wie die von Lars Andreas Dybvik spiegeln die Meinung des Autors wieder und sollen Denkanstösse vermitteln - das ist nun mal das Stilmittel der Kolumne.
    Also mal ehrlich? Sich an 6 von 64 Seiten inhaltlich aufzuziehen und damit ein ganzes Magazin inkl. der enthaltenden Beiträge in Frage zu stellen, empfinde ich etwas traurig.

    Die Frage ist ja auch, was die Aufgabe eines Naturfotomagazins ist? Soll es der Reproduktion von Gewohntem und Bekanntem dienen oder Anregung und Inspiration durch andere Sichtweisen ermöglichen?

    Herzliche Grüsse,
    Sandra Bartocha


    Der Beitrag wurde zuletzt am 19.01.2017 um 14:09 Uhr bearbeitet.  [Beitrag zitieren]
  • Verfasser:
    Jürgen Sohns
    (GDT-Mitglied)
    23.01.2017 um 08:39 Uhr
    Nachricht:
    Ein kleines Update von mir: das war der Anfang!

    Heute habe ich mir das neue "forum naturfotografie" angeschaut und bin schon wieder etwas entäuscht. Immer öfter vermisse ich die leuchtenden, brillianten und scharfen Tier und naturfotos. Wo ist der Fehler?


    Sandra hätte einfach nur schreiben können, "weil ich solche Bilder nicht mag" und da wäre alles schon geklärt.

    Die Abwechslung die in der Ausführung beschrieben ist auch tatsächlich da. Innerhalb eines Themas!!!!!

    Und das lautet auf keinen Fall Bilder die man sonst so oft sieht. Kommerzielle Bilder also. Das ist aber das was so viele GDT Fotografen immer noch anstreben. Und denen wird man nicht gerecht.

    Ich habe mir vorhin mal die RG Baden Webseite angeschaut. Dort kann man sehr schön die Abwechslung von der ich geschrieben habe sehen.

    Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe, dass ein Unterschied zwischen Bildern oder Themen gemacht wird. Ob künstlerisch oder einfach mit tollem Ausdruck und Emotionen weckend ein Tier oder eine Pflanze abzulichten. Beide haben das Recht in einem Vereinsforum dargestellt zu werden.

    Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass viele Fotografen lieber die Bilder bei Flickr hochladen als bei der GDT. Das sieht man gut an der Beteiligung der Mitglieder.

    Warum nur?


    Jürgen



    Der Beitrag wurde zuletzt am 23.01.2017 um 08:41 Uhr bearbeitet.  [Beitrag zitieren]
  • Verfasser:
    Ulrich Hofstätter
    (GDT-Mitglied)
    24.01.2017 um 10:05 Uhr
    Nachricht:
    Zunächst einmal den freundlich gemeinten Hinweis, dass mit mehreren Ausrufezeichen im Internet "schreien" und "Wut" assoziiert wird. Ich nehme mal nicht an, dass du dies damit ausdrücken wolltest.

    Nicht desto trotz ist deine Aussage mit dem "einen Thema" unsinn. Da könnte ich genauso gut der Sandra vorwerfen, dass sie nur ein Thema verfolgt und das "gute Bilder" heißt. Dabei macht jedes GDT-Mitglied - wahrscheinlich sogar überwiegend - schlechte Bilder. Man könnte nun fordern, dass dem Rechnung getragen wird und gefälligst auch schlechte Bilder veröffentlicht werden sollen.
    Das ist natürlich überspitzt, aber beschreibt im Grunde deine Behauptung, dass es sich bei der breiten Palette an Bildern, die in der forum naturfotografie veröffentlicht wird, nur um Repräsentanten eines Themas handelt. Im Grunde ist es aber genau umgekehrt, es gibt - außer den schlechten - nur eine einzige Art von Naturfotos, die nicht veröffentlicht werden und das sind die rein dokumentatorischen Aufnahmen.

    Natürlich machen die meisten GDT-Mitglieder inclusive mir solche Bilder. Aber genau aus diesem Grund finde ich sie unspannend. Ich habe durchaus den Anspruch mich weiter zu entwickeln und nehme die Fotos und Artikel, die die Sandra dankenswerterweise für das Magazin auswählt, als Anregung. Wenn man allerdings nur den selben Stiefel, wie vor 20 Jahren durchziehen will, dann mag es sein, dass einem diese Fotos fremd vorkommen. Dann reicht mir aber auch ein durchschnittlicher Fotoclub. An der GDT, und dabei meine ich nicht nur die forum naturfotografie sondern auch meine Regionalgruppe und den Vorstand, schätze ich, dass sie sich konstruktiv mit neuen Ideen und Anregungen auseinandersetzen. Sei es technisch, künstlerisch oder in Bezug auf den Naturschutz. Wenn man den technischen Aspekt weglässt, ist unser Magazin, das einzige auf den Markt, dass sich so positioniert. Ich schreibe bewusst "auf dem Markt", denn die forum naturfotografie ist mehr als nur ein Vereinsmagazin und steht mit anderen Zeitschriften in Konkurenz.

    Das wenige Leute ihre Bilder bei der GDT hochladen, hat schlicht und ergreifend damit zu tun, dass dieses Forum tot ist. Selbst der Vorstand scheint hier nicht regelmäßig zu lesen. Das hat sicher nichts mit der Art der Bilder und schon gar nichts mit der forum naturfotografie zu tun. Auf anderen Platformen hat man dagegen eine höhere Reichweite.

    Was du mit "kommerziellen Bildern" meinst, erschließt sich mir nicht. Für mich wären das Bilder, die man verkauft oder verkaufen kann. Da geht die Spanne aber von völlig abstrakten, bis hin zu Bestimmungsbildern.





  • Verfasser:
    Stefan Betz
    (GDT-Mitglied)
    25.01.2017 um 23:06 Uhr
    Nachricht:
    Liebe Fotofreunde,

    ich glaube Sandra würde sich sehr darüber freuen, wenn ihr eure Bilder als Portfolio im Magazin anbieten würdet. Ich denke in der Rubrik in der sich Mitglieder vorstellen, findet sich da ein Plätzchen und jemand hat mir mal geflüstert, dass man da um Einsendungen dankbar wäre.

    LG SBetz


  • Verfasser:
    Frans Vosmeer
    (GDT-Mitglied)
    04.03.2017 um 10:36 Uhr
    Nachricht:
    Lieber Stefan, Ich habe deinem Rat befolgt und Bilder eines, für den nördlichen Himmel, seltenes Schauspiel, nämlich Perlmuttwolken an Forum Naturfotografie geschickt.
    Resultat: Wurde von Sandra abgelehnt, Zitat: "Das ist in der Tat ein schönes Phänomen.
    Ich denke jedoch für ein Portfolio ist das ein bisschen zu wenig.
    Da muss ein bisschen eine Geschichte dahinter, oder etwas serielles, mehr Abwechslung etc."
    Ich habe sehr viel Respekt für das was Sandra in der GDT leistet, aber in diesem Fall bin ich vielleicht nicht kreativ genug.
    Ich glaube nämlich, dass eine bildliche Geschichte mit Wolkenformationen zu kreieren, doch wohl sehr viel Fantasie und Kreativität eines Bildautors abverlangen dürfte.


    Der Beitrag wurde zuletzt am 04.03.2017 um 10:48 Uhr bearbeitet.  [Beitrag zitieren]
  • Verfasser:
    Michael J. Kochniss
    (GDT-Mitglied)
    16.06.2017 um 15:47 Uhr
    Nachricht:
    Einer der faszinierendsten Aspekte der Fotografie ist für mich nach wie vor deren Vielfalt. und zwar sowohl für die Menschen, die sich für die Fotografie begeistern, ohne selbst Fotograf zu sein, als auch - und das in besonderem Maße - für uns Fotografen. Das gilt nach meinem Dafürhalten nicht nur für die Fotografie insgesamt, sondern auch innerhalb der Genres.

    Als relativ neues Mitglied der GDT habe ich die hier thematisierte Entwicklung auch wahrgenommen, und zugegebenermaßen ist meine Motivation, als Naturfotograf tätig zu sein, auch Schwerpunktmäßig darin begründet, die Schönheit unserer Natur auf eine eher realistische Art darzustellen, Dinge sichtbar zu machen, die dem Auge das Betrachters unter normalen Umständen verborgen bleiben. Ich bin mir aber bewusst, dass dies nur einer von vielen möglichen Ansätzen ist, sich der Naturfotografie zu nähern, und genieße auch immer wieder Ausflüge in andere Ansätze und Sichtweisen.
    Damit wäre ich wieder bei der Vielfalt der (Natur)Fotografie, die mir die Freiheit bietet, mich nicht auf einen einzigen Ansatz festlegen zu müssen.

    Das neue Forum, das ich heute in den Händen hielt, macht nach meinem Eindruck wieder einen Schritt in Richtung dieser Vielfalt und spiegelt damit die Kreativität der fotografisch Schaffenden wieder.

    Beste Grüße aus dem Nationalpark Eifel
    Michael J. Kochniss


    Der Beitrag wurde zuletzt am 09.09.2017 um 11:43 Uhr bearbeitet.  [Beitrag zitieren]

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