GDT Naturfotograf des Jahres 2020

Ausschreibung & Teilnahme

Machen Sie mit...

Erst- und Zweitplazierte jeder Kategorie sowie Gesamtsieger*innen erwarten wertvolle Preise. Die prämierten Bilder werden zudem als Ausstellung auf der Mitgliederversammlung präsentiert. Im Anschluss daran geht die Ausstellung für mehrere Monate nach Bonn in das Bundesamt für Naturschutz, wo sie mit einer großen und medienwirksamen Vernissage eröffnet wird.

Der Wettbewerb ist für alle GDT-Mitglieder offen

Neben weiteren, unregelmäßigen Ausstellungsorten ist eine Auswahl der Bilder auch auf dem Internationalen Naturfotofestival zu sehen. Alle Bilder werden im Magazin GDT Forum Naturfotografie in einer großen Bildstrecke und auf unserer Homepage veröffentlicht. Das Interesse der öffentlichen Medien an diesem Wettbewerb ist ebenfalls sehr groß.

Alle Infos


Die Teilnahmebedingungen zum Herunterladen:

Teilnamebedingungen als PDF-Datei

Einsendeschluss war der 01. Februar 2020 – 24:00 Uhr (MEZ).



Neu ab 2020- bitte beachten!

Liebe Mitglieder,

zum Start des Wettbewerbs GDT Naturfotograf des Jahres 2020 möchten wir Sie auf zwei Neuerungen aufmerksam machen. Zum einen haben wir uns dazu entschieden, in Zukunft auf postalische Einsendungen zu verzichten. In den letzten Jahren haben immer weniger Mitglieder von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Die Teilnahme ist somit nur noch online möglich. Sollte es Ihnen in Ausnahmefällen nicht möglich sein, online teilzunehmen, wenden Sie sich bitte an den Wettbewerbsleiter Marc Hesse (contest@gdtfoto.de).

Eine zweite Neuerung betrifft die Einsendung von Mehrfachbelichtungen. Die GDT gilt seit langer Zeit als Vorreiter, was die Akzeptanz und Prämierung von kreativen Bildideen angeht. Dennoch hat sich in den letzten Jahren kameratechnisch sehr viel verändert, was die ursprüngliche Intention dieser Methode verzerrt. Bilder werden an unterschiedlichen Tagen und Orten aufgenommen und noch in der Kamera montiert und zu RAW-Bildern weiterverarbeitet. Diese „Montagen“ zu erkennen, benötigt immer größere Aufmerksamkeit im Jurierungsprozess und sie widersprechen auch der Idee, dass Bilder zur besten Zeit und direkt vor Ort entstehen.

Da wir authentische und ethisch einwandfreie Bilder in unseren Wettbewerben zeigen möchten, werden wir diese Technik zukünftig nur noch in der Kategorie 6 – Atelier Natur zulassen. Für diese gilt weiterhin, dass die Aufnahmen am gleichen Ort und zu annähernd gleicher Zeit gemacht werden müssen, und dass die durch die Kombination zweier oder mehrerer Einzelbilder entstandene Aufnahme den Betrachter nicht irreleiten sollte.

 

Der GDT Vorstand

 

Online teilnehmen

Die Teilnahme 2020 ist beendet.

Jury

Torsten Bittner

Torsten Bittner ist gebürtiger Görlitzer und studierte Biologie in Erlangen mit dem Schwerpunkt Ökologie, Entomologie und Naturschutz. Hier lernte er die Diversität der Insekten kennen, deren Faszination ihn bis heute im Bann hält. Nach verschiedenen Zwischenstationen promovierte er in Bayreuth und arbeitet seit einigen Jahren im Naturschutz für das Land Baden-Württemberg.

Zur Naturfotografie stieß er erst im digitalen Zeitalter. Primärer Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit liegt nach wie vor bei der Makrofotografie, wobei er gern Abstecher in andere Bereiche der Naturfotografie unternimmt. Von der reinen Dokumentation bis zur Abstraktion können Naturfotografien sehr viel vermitteln. Dieses breite Spektrum stellt für ihn immer wieder die Herausforderung und den Anreiz dar, die Kamera in die Hand zu nehmen. Durch seine Ausbildung und Beruf steht aber auch häufig das „Artensammeln“ im Vordergrund, um spezifische Tiere und Pflanzen möglichst prägnant und im ökologisch korrekten Kontext in Szene zu setzen. Seine Motive findet er in Mitteleuropa, hat aber eine starke Affinität für Südeuropa und dessen vielfältige Biodiversität.

Seit seinem Umzug 2012 nach Baden ist er in der GDT-Regionalgruppe XIII aktiv und seit einiger Zeit einer der Regionalgruppenleiter.

www.bittner-naturfoto.de

Torsten Bittner

Jon A Juarez

Jon A. Juárez ist ein Biologe auf dem Papier, aber im Herzen ein Fotograf. Er arbeitet daran, die Menschen näher an die Natur heranzuführen und sie für den Klimawandel und seine Risiken zu sensibilisieren.

Seine Fotografie- und Mikroskopieworkshops für Kinder in Berlin haben ihm ermöglicht, sich mit besorgniserregenden Themen wie Umweltverschmutzung, Insektenschutz und Klimawandel zu befassen, und er konnte seine Liebe zur Natur und Tierwelt an viele Jugendliche weitergeben.

Juárez hat auch ein großes Interesse an sozialen Fragen und hat seit der großen Welle der Migration im Jahr 2016 aktiv an verschiedenen Projekten in der deutschen Hauptstadt teilgenommen, an denen Flüchtlingskinder beteiligt waren.

Sein Ziel ist es, mit seinen Bildern und Projekten Empathie für soziale oder ökologische Themen zu wecken.

Er hat seine Arbeiten bei mehreren Ausstellungen in Deutschland und Spanien gezeigt. Seine Bilder wurden sowohl in  Deutschland als auch in Europa ausgezeichnet.

www.joanjuga.com

Jon A. Juarez

Alexandra Wünsch

Im Sternzeichen des Löwen geboren, ist ihr ihre spätere Leidenschaft bereits in die Wiege gelegt worden. Wo ist ein Löwe besser aufgehoben als in der Natur? Schon von Kindesbeinen an war sie viel in der Natur unterwegs.
Aus dem Wunsch heraus die vielen großen und kleinen Wunder der Natur festzuhalten, begann sie als junge Erwachsene mit der Naturfotografie. Die Vielfältigkeit der Natur, deren Veränderungen und Kraft, aber auch die Zartheit und Zerbrechlichkeit faszinieren sie.
Hauptsächlich findet sie Ihre Motive in Deutschland und in Finnland. Ihre Bilder wurden bereits in einigen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.
Natur ist für sie eine Leidenschaft. Neben der Naturfotografie beschäftigt sie sich mit dem Spurenlesen. Als zertifizierte Fährtenleserin erforscht sie die kleinen und großen Zeichen, die die Tiere hinterlassen haben und lauscht den Geschichten, die die Spuren ihr erzählen.
Die Natur ist ein dickes Buch. Wir müssen es nur aufklappen und anfangen darin zu lesen. Ihr Wunsch ist es Menschen für die Natur zu begeistern. Denn nur was man kennt und schätzt, ist man bereit zu schützen.

www.einblick-natur.de

Alexandra Wünsch