GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2018

Die Jury

Sophie Stafford, GB (Redakteurin, Autorin)

Sophie Stafford

Als selbstständige Beraterin für Kommunikation und Fotografie unterstützt Sophie Stafford weltweit führende Umweltschutzverbände, wie etwa den WWF, indem sie deren Anliegen mit ausdrucksstarken Bildstrecken visualisiert und so einem breiten Publikum vermittelt. Auch die Öffentlichkeitsarbeit der „Rhino Conservation Botswana“, die sich dem Schutz der afrikanischen Nashörner verpflichtet, leitet sie in ihrer Funktion als Kommunikations-Managerin.

Fast zehn Jahre lang war Sophie Stafford Chefredakteurin des „BBC Wildlife Magazine“. In dieser Zeit förderte sie zahllose Fotografen dahingehend, ihre Fähigkeiten zu verbessern, ihr Potenzial voll auszuschöpfen und dadurch ein größeres Publikum zu erreichen. Sie unterstütze in leitender Funktion die Durchführung des renommierten Wettbewerbs „Wildlife Photographer of the Year“, dem sie auch mehrfach als Jurorin beiwohnte. Daneben ist sie Geschäftspartnerin der „International League of Conservation Photographers“, beratendes Vorstandsmitglied des „Wildscreen Film Festival“, und sie fungiert regelmäßig als Mitglied internationaler Jurys.

www.sophie-stafford.com

@strictlysophie




Britta Jaschinski, GB/DE (Naturfotografin)

Britta Jaschinsky (by Keith Wilson)
Geboren und aufgewachsen in Deutschland, zog Britta Jaschinski in den neunziger Jahren nach Großbritannien, um Fotografie zu studieren. Schon kurz nach ihrem Abschluss gelangte sie durch die Veröffentlichung ihres ersten Buches zu einiger Bekanntheit, und in den folgenden 20 Jahren wurde sie in zahlreichen internationalen Wettbewerben für ihren besonderen fotojournalistischen Stil ausgezeichnet. Britta Jaschinski widmet sich mit Hingabe der Dokumentation des großen Leides von Tieren, die allzu oft Opfer von Vergnügungs- und Geltungssucht sind, von Habgier und Aberglaube. Als professionelle Fotografin lebt sie in London und beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Sujets, doch ihre Leidenschaft, den Tieren zu helfen, führt sie um den ganzen Globus. Ihre Bilder zeigen die oft gestörte Beziehung zwischen Mensch und Tier – sie sind beunruhigend, verstörend, oft schonungslos und doch von ergreifender Schönheit.

Ihr jüngstes Projekt trägt den Titel „Crimes” und widmet sich dem Spannungsfeld „Wesen oder Ware?“. Hierzu fotografierte sie an Flughäfen und Grenzstationen Objekte tierischer Herkunft, die als Schmuggelware konfisziert wurden. Sie hofft, mit dieser Arbeit ein Bewusstsein für das skrupellose Töten bedrohter Tierarten und den illegalen Handel mit Tierprodukten zu wecken. Ein Ergebnis dieses Projekts ist das Bild „Confiscated“, mit dem Britta Jaschinski in zahlreichen internationalen Foto-Wettbewerben ausgezeichnet wurde. Unter anderem wurde sie damit zur Gesamtsiegerin des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2017“ gewählt.

Britta Jaschinski ist Mitbegründerin der international agierenden Organisation “Photographers Against Wildlife Crime TM” – ein Zusammenschluss renommierter Naturfotografen, die mit ausdrucksstarken Bildern dazu beitragen möchten, den illegalen Handel mit lebenden Tieren und Tierprodukten einzudämmen. Im Mai 2018 wird die Organisation ein Buch zu diesem brisanten Thema veröffentlichen.

http://www.brittaphotography.com/


Sandra Bartocha, DE (Naturfotografin)

Sandra Bartocha

Sandra Bartocha (*1980) ist Naturfotografin und Autorin. Ihr Ziel ist nicht die Dokumentation sondern vielmehr die persönliche Interpretation und Abstraktion gesehener Momente.
Sie ist Vizepräsidentin der GDT (Gesellschaft Deutscher Tierfotografen), Chefredakteurin der Zeitschrift »Forum Naturfotografie« sowie Autorin der Bücher »Fotoschule in Bildern. Naturfotografie«, »Müritz-Nationalpark. Hommage an eine Landschaft« und »LYS – An Intimate Journey to the North«.
Ihre Bilder sind mehrfach erfolgreich in nationalen und internationalen Wettbewerben wie dem »Wildlife Photographer of the Year« und den »International Photography Awards« prämiert worden.
Sandra war Teil des paneuropäischen Projekts »Wild Wonders Of Europe«.

http://www.bartocha-photography.com

http://www.facebook.com/bartocha.photography




Roy Mangersnes, NO (Naturfotograf)

Roy Mangersnes
Nach Abschluss eines Studiums der Verhaltens-Biologie arbeitete Roy Mangersnes mehrere Jahre lang als selbstständiger Biologe, bevor er sich entschloss, professioneller Naturfotograf zu werden. Inzwischen gilt er als einer der renommiertesten Naturfotografen Norwegens. Er hat bereits mehrere Bildbände veröffentlicht, und seine Fotografien wurden in zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. beim „BBC Wildlife Photographer of the Year“, „European Wildlife Photographer of the Year“ (GDT) und „Nature‘s Best Award“. Obwohl er zahlreiche Reisen in tropische Gefilde unternommen hat, liegt der Schwerpunkt seiner Fotografie doch auf der Motivwelt der Arktis. 2014 wurde er bei den „Global Arctic Awards“ zum „Arctic Photographer of the Year“ gewählt. Seine Bilder werden weltweit in Büchern und Magazinen veröffentlicht, und auch als Referent auf internationalen Naturfoto-Festivals hat sich Roy Mangersnes einen Namen gemacht.
Mit seinen Bildern für den Schutz der Umwelt zu werben, ist dem Norweger seit jeher ein wichtiges Anliegen. Unter anderem ist er Gründungsmitglied der „Penguin World NGO“, die sich dem Schutz der Meere widmet, und die die Pinguine als Botschafter dieser Ökosysteme versteht. Überdies nimmt er Teil am Projekt „Wild Wonders of China“, einem der größten fotografischen Umweltschutz-Projekte der Gegenwart.
Roy Mangersnes ist Mitbegründer von „WildPhoto Travel“, einem Unternehmen, das sich auf Fotoreisen spezialisiert hat, und das seinen Sitz in Longyearbyen, der Hauptstadt Spitzbergens, hat, wo er auch gemeinsam mit seinen Kompagnons die nördlichste Fine-Art-Galerie der Welt betreibt.

https://roymangersnes.wordpress.com


Klaus Nigge, DE (Naturfotograf)

Klaus Nigge
Klaus Nigge ist Wildlife-Fotojournalist. Nach einem Studium der Biologie, Philosophie und Kunst arbeitete er als Biologe, bevor er 1995 freiberuflicher Fotograf wurde. Derzeit arbeitet er überwiegend für GEO und das National Geographic Magazine. Ab 1993 war er für 3 Jahre Präsident der GDT und startete, zusammen mit dem Vorstandsteam, das erste GDT Naturfotofestival in seiner Heimatstadt Lünen.

www.nigge.com