Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V.


© Heinz Nienhaus

Internationales Naturfoto-Festival der GDT

Vom 29. bis 31. Oktober 2010

Lust auf Lünen!

Zum 18. Mal eröffnet die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) das Internationale Naturfoto-Festival in Lünen für Naturfotografen und Besucher aus der ganzen Welt. Auf dem renommiertesten Festival dieses Genres in Europa erwartet den Besucher ein anspruchsvolles Vortragsprogramm von nationalen und internationalen Tier- und Naturfotografen, in dem die zentrale Botschaft zum Erhalt der Natur in all ihren Facetten und ihrer Vielfältigkeit herausgestellt wird. Neben Live-Vorträgen, Ausstellungen und Seminaren bieten Diskussionsveranstaltungen die Gelegenheit zur Fachsimpelei und zeigen Entwicklungen in der Naturfotografie auf. Produktpräsentationen und ein umfangreicher Fotomark informieren u. a. über Neuheiten im Bereich der Fototechnik. Die schöne und internationale Festivalatmosphäre bietet unzählige Möglichkeiten um mit Fotografen aus aller Welt ins Gespräch zu kommen oder Kontakte zu Vertretern anderer europäischer Naturfotografenverbände zu knüpfen.

Und das sind die Highlights in Lünen 2010:

• Bildershows und Vorträge von den Top-Fotografen der internationalen Naturfotoszene
• Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2010“ und des internationalen „Fritz Pölking Preises 2010“
• Ausstellungen verschiedener Naturfotografen
• Lassen Sie sich Bücher, Kalender und Poster unserer Referenten signieren!
• Nutzen Sie die Gelegenheit zum Fachsimpeln mit Freunden, Kollegen und Gleichgesinnten!

Zu folgenden Veranstaltungen ist der Eintritt frei:

• Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2010“ und des internationalen „Fritz Pölking Preises 2010“ am Freitag
• Einzel-Ausstellungen und die besten Bilder vom Wettbewerb “GDT-Naturfotograf des Jahres 2010“ am Samstag und Sonntag
• Großer Fotomarkt in zwei Bereichen mit Fototechnik, Fachliteratur, Spezialzubehör sowie Vertretern aus Reisebranche, Verlagen, Buchhandel und Fotoversicherung. Canon und Nikon bieten Ihnen einen kostenlo-sen “Clean & Check-Service“ Ihrer Foto-Geräte
• Produktpräsentationen und Kurzseminare verschiedener Firmen; Achtung: Plätze begrenzt!


Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen ein tolles Wochenende auf dem internationalen GDT- Festival in Lünen!

Die Karten können online bestellt werden oder über unseren Kartenvorverkauf:

Monika Bruisch, Holtenauer Straße 210, D - 24105 Kiel

Email: gdt.festivalkarten@gmx.de
Fon: +49 (0)431 - 820 77
Fax: +49 (0)431 – 5869930

Adresse des Veranstaltungsortes:

Heinz-Hilpert-Theater und Hansesaal
Kurt-Schumacher-Straße 39
44532 Lünen

Vortragsprogramm

Seminar- und Rahmenprogramm

Produktpräsentationen

Preise und Kartenverkauf

Online-Anmeldeformular

Anmeldeformular

Anreise

Übernachtungsmöglichkeiten

Lust auf Lünen 2010

Florian Möllers (D, GDT): BIOPOLIS. Städte – Inseln der Artenvielfalt

Samstag, 30.10. 2010, 9:00 Uhr

Über Jahrhunderte wuchsen Städte in die Natur hinein und unterwarfen die freie Landschaft der Nutzung durch den Menschen. Ein Prozess, der in vielen Ländern der Welt noch nicht zum Stillstand gekommen ist und weitere natürliche Lebensräume in Siedlungsbereiche verwandelt. Es wird enger in der einst so freien und weitläufigen Natur, besonders für Wildtiere, die auf große zusammenhängende und intakte Lebensräume angewiesen sind. Das gilt allerdings nicht für alle.
Zunächst unbemerkt, doch nun immer deutlicher kehrt die Natur den Spieß um: Wildtiere erobern unsere Städte! In unmittelbarer Nachbarschaft des Menschen finden sie gleichwertige oder bessere Lebensräume als in der Natur und gewinnen dort schnell ihre ursprüngliche Vertrautheit zurück.
Selbst seltene Arten, darunter die ehemaligen Spitzenreiter der Roten Listen wie Seeadler, Wanderfalke, Biber und Otter leben und vermehren sich heute in unseren Städten.
Warum fühlen sich Pflanzen und Tiere in unseren Städten neuerdings so wohl? Wie kommt es, dass in einigen deutschen Städten mehr Brutvögel pro Quadratkilometer auftreten als am Amazonas? Sind Städte vielleicht doch nicht nur Ersatzlebensräume? Und wie geht man damit um, wenn eine Waschbärfamilie auf dem Dachboden Randale macht oder eine Rotte Wildschweine den Vorgarten auf links dreht?

Mehr als fünf Jahre war Florian Möllers wilden Tieren und ihren menschlichen Mitbewohnern in Berlin auf der Spur. In ungewöhnlichen und einmaligen Bildern zeigt er wie überraschend und wie spannend Naturerlebnisse in der Stadt sein können und warum die Hauptstadt sich mit Abstand die grünste Metropole Europas nennen darf.

Über Florian Möllers:

Der Biologe, Autor und Fotograf, Florian Möllers hat sich auf Bildreportagen spezialisiert, die das Zusammenleben von Mensch und Tier illustrieren.

Als Naturfotograf arbeitet er auf der ganzen Welt, doch nie hatte er derart unmittelbare und häufige Begegnungen mit Wildtieren wie bei der Arbeit für dieses Buch.

Seine Geschichten, z.B. über Wildschweine, Nerze oder Kormorane, erscheinen in Magazinen wie GEO und National Geographic, in Büchern und Kalendern. Seine Fotos wurden mehrfach international ausgezeichnet. Das Buch zum Vortrag „Wilde Tiere in der Stadt“ ist sein vierter Bildband.

Florian Möllers ist berufenes Mitglied der International League of Conservation Photographers (ILCP), einer der Initiatoren und Direktoren von Wild Wonders of Europe und Ideengeber und Projektleiter von wildesBerlin.

www.florianmoellers.com
www.wildesBerlin.de

Das Buch zum Vortrag:
„Wilde Tiere in der Stadt“
Texte und Fotos: Florian Möllers
Einführung: Prof. Josef H. Reichholf
27,0 x 21,0 cm, Gebunden mit SU, 176 Seiten mit 140 farbigen Abbildungen, Knesebeck Verlag, München 2010
ISBN 978-3-86873-196-5
Preis: 29,95 € (D), 49,90 sFr, 30,80 € (A)

Theo Bosboom (NL): Faszination Island

Samstag, 30.10. 2010, 9:55 Uhr

Island muss den meisten Fotografen nicht erst vorgestellt werden. Mit seiner einzigartigen Mischung aus großen Gletschern, vielen aktiven Vulkanen, zerklüfteten Fjorden, unzähligen Wasserfällen und einer überaus reichen Vogelwelt gehört Island zu den Brennpunkten der Naturfotografie in Europa. Theo Bosboom besuchte Island 2006 zum ersten Mal und verfiel sofort der wilden und spektakulären Natur. Seitdem kehrt er immer wieder zurück, um jeden Winkel der Insel zu jeder Jahreszeit zu erforschen und zu entdecken. Seine liebste Jahreszeit für Besuche auf Island ist der Winter, wenn die Touristen verschwunden sind und Schnee und Eis die Insel in ein magisches Winterwunderland verwandeln.

In seinem Vortrag will Theo seinem Publikum die Schönheit und Vielfältigkeit der isländischen Wildnis nahe bringen. Weithin bekannte Gebiete wie die Rhyolithberge von Landmannalaugar und die Gletscherlagune Jökulsárlon werden ausführlich behandelt, aber auch weniger bekannte Gegenden werden vorgestellt. Ein großer Teil des Vortrages bleibt dem Thema Island im Herbst und Winter vorbehalten, mit frischen Bildern von der wilden isländischen Natur. Die untermalende Musik stammt zum größten Teil von isländischen Künstlern.

Über Theo Bosboom:

Theo Bosboom, geboren 1969, ist passionierter Naturfotograf aus Arnheim in Holland. In unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnort befinden sich mehrere interessante Naturlandschaften, wie z.B. Deeler Woud (ein Teil der Veluwe) und Meinerswijk, die er regelmäßig besucht. Zu seinen bevorzugten Zielen außerhalb Hollands gehören u.a. die belgischen Ardennen, die Alpen und Island.

Theo hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen in internationalen Naturfotowettbewerben erhalten, u.a. beim Wettbewerb "Europäischer Naturfotograf des Jahres", BBC Naturfotograf des Jahres, bei Glanzlichter und Asferico. Seine Bilder werden regelmäßig im holländischen Naturmagazin "Grasduinen" und in vielen anderen europäischen Magazinen und Zeitungen veröffentlicht. Im Jahr 2009 hat Theo seine Arbeitszeiten als Rechtsanwalt für Copyright und IT-Recht von fünf auf vier Tage pro Woche reduziert, um mehr Zeit für die Naturfotografie zu haben.

www.theobosboom.nl

Niall Benvie (GB, Schottland): Mehr als Bilder -
Geschichten erzählende und projektbezogene Fotografie

Samstag, 30.10. 2010, 11:30 Uhr

"Hier geht es nicht um traditionelle Naturfotografie. Ich mache diese Fotos, weil sie den Erzählstrang der Projekte unterstützen: Sie vermitteln eine Idee besser als ein herkömmliches Foto. Kurz gesagt, ich mache nicht immer bloß Bilder, die nur schön anzusehen sind; sie sind oft eher ein Erzählelement denn persönlicher Ausdruck.

Im Mittelpunkt steht die Arbeit an zwei großen und einem kleineren Projekt mit einer audio-visuellen Einführung in eher traditionelle Arbeit.

Das erste Projekt heißt "Meet your Neighbours" und bezieht Fotografen aus aller Welt mit ein, die in Zusammenarbeit mit örtlichen regierungsunabhängigen Umweltorganisationen die Flora und Fauna vor Ort fotografieren, und ihr so zu der Beachtung verhelfen, die sie verdient.

Ich habe die Technik der "Outdoor-Fotografie" (alle Fotos sind draußen, d.h. vor Ort, entstanden und nicht unter Studiobedingungen) entwickelt und verfeinert. Auch die Fotos für Wild Wonders of Europe sind so entstanden.

Im zweiten Projekt, "Nostalgia for Snow", geben im Retro-Stil aufgenommene Bilder Raum für Spekulationen, wie wir uns fühlen werden, falls der Klimawandel tatsächlich so ernst ist wie vorausgesagt, und auf welche Dinge wir verzichten werden müssen. Ich konzentriere mich dabei auf drei Themen: aussterbende Seevogelarten, alpine Pflanzen und Tiere, deren Lebensraum vernichtet wird und kulturelle Aktivitäten, die voraussichtlich ein Ende fänden.

Das dritte Prokjekt, "Rewilding Childhood", hat die zunehmende Entfremdung unserer Kinder von der Natur zum Thema und warnt vor den Konsequenzen, wenn wir darauf nicht reagieren.

Mein Vortrag wird eine Zusammenfassung dieser drei Projekte sein."


Über Niall Benvie:

Geboren 1964. Immer noch am Leben.
Seit seinem Abschluss in Geografie an der Universität in Dundee (Schottland) 1993 und nach einer früheren Laufbahn als Obstbauer arbeitet Niall als professioneller Outdoor-Fotograf und Autor. Mit Leidenschaft verwendet er seine Bilder, um von unserer Beziehung zur Natur zu erzählen. Seine aktuellen Projekte sind u.a. "Rewilding Childhood" und "Meet Your Neighbours". Er hat außerdem bisher rund eine halbe Million Wörter zu den Themen Natur und Naturfotografie veröffentlicht. Er war an der Gründung von Wild Wonders of Europe beteiligt, ist Gründungsmitglied der International League of Conservation Photographers und gehört zum Team von 2020 Vision. Sein aktuelles Buch "Outdoor Photography Masterclass" ist 2010 erschienen.

Seinen öffentlichen Blog lesen Sie unter http://niallbenvie.churchilljohnson.co.uk/blog/

Hannu Hautala (FIN): Retrospektive - Ein Mann im finnischen Wald

Samstag, 30.10. 2010, 12:15 Uhr

Hannu Hautala wurde 1941 in Süd-Pohjanmaa (Finnland) geboren. Seit über 50 Jahren hält er das mystische Licht der finnischen Wälder und ihrer Bewohner auf Bildern fest. In jungen Jahren als Automechaniker in Helsinki lebend, zog ihn die Liebe zur Natur und zur Fotografie in seine Wahlheimat Kuusamo. Hier sind die wichtigsten und einflussreichsten Arbeiten seiner Karriere entstanden.
Als Hautala vor 30 Jahren nach Kuusamo kam, fand er dort das mystische Licht der Sommernächte und die blauämmrigen Momente der Wintertage. Damit beschäftigt sich auch das Buch ”Im Land des Unglückshähers“ (Im Original: ”Kuukelin maa”). Es entstand 1984 in den Anfangsjahren in Kuusamo und zählt zu den Schlüsselwerken seiner Künstlerkarriere. Mit einer Auflage von 33.000 Exemplaren bescherte es dem Künstler außerdem ökonomische wie künstlerische Unabhängigkeit.

Hautala wird gerne als DER Pionier der Vogelfotografie bezeichnet. Ein großer Pionier ist er ganz sicher. Dies jedoch auf die Vogelfotografie zu beschränken, erklärt nur einen Teil seines Schaffens und seines Lebensweges. „Aus heutiger Sicht mögen viele seiner Bildaussagen als selbstverständlich erscheinen“ erzählt Hans Günter Rudas, der Hautala einige Male in Finnland besucht hat. „Damals war eher die abbildende Fotografie im Sinne einer Dokumentation die moderne Bildgestaltung. Hannu Hautala ist ein Mann, der mit und in der Natur lebt. Er zeigt mit seinen Bildern, dass nichts gewöhnlich ist. Mit seinem Verständnis von Bildauffassung, z.B. Lichtstimmungen am frühen Morgen oder Tiere in ihrer Umgebung hat er die Naturfotografie revolutioniert. Er hat anderen Menschen das Besondere im Gewöhnlichen bewusst gemacht. Mir hat er damals eine neue Welt nahe gebracht.“
Beinahe legendär ist Hannus Bildarchiv. Er lebt mit seiner Frau Irma in einem Holzhaus, wie es in Kuusamo üblich ist. Seine Bilder jedoch werden in einem feuerfesten Raum aus Steinen und Beton aufbewahrt.
Hannu Hautala inspirierte weltweit unzählige Fotografen und schrieb im Laufe seines Lebens über 40 Bücher. Zehn davon sind auch in deutscher Sprache erschienen: Im Land des Unglückshähers, Gerstenberg, 1985; Im Finnischen Winterwald, Gerstenberg, 1990; Sommernacht, Otava, 1992; Wildes Wasser, Otava 1994, Die Geschichte vom Volk der Waldbäume, Otava, 1994, Begegnungen mit der Natur, Otava, 1999; Kuusamo. Stadt inmitten der Natur (team), Articmedia, 2000; Spuren des Lichts, Otava, 2001; Mein Wald – voller Leben, Edita, 2002 (team); Im Land meines Glücks, Articmedia, 2005.
Hautala hat vieles bewegt in seinem Leben. Bei all seinem Erfolg war es ihm immer wichtig, anderen Menschen etwas nahe zu bringen. „Er tritt Kollegen gegenüber immer offen und ehrlich auf und lässt sie teilhaben“ erzählt Rudas weiter. „Einmal hat er zu mir gesagt: Wenn ein Naturfotograf große Sorgen hat, macht er keine guten Bilder.“ Das sagt viel über Hannus Lebensphilosophie aus.
„Der Tritt ist nicht mehr so fest, trotzdem bin ich immer noch glücklich, wenn ich durch die Wälder auf Reisen gehe.“ Zur Förderung und Erhaltung von Hautalas Lebenswerk wurde die Hannu-Hautala-Stiftung gegründet.

GDT- Jugendgruppe: Die neue Generation Naturfotografen - Einblicke in das Portfolio junger Naturfotografen

Samstag, 30.10. 2010, 15:00 Uhr

Foto: Radomir Jakubowski

Die jungen Naturfotografen der GDT im Alter von 15 bis 26 Jahren geben einen Einblick in ihr Portfolio und präsentieren spannende und kreative Aufnahmen aus Flora und Fauna. Die Jugendlichen zeigen nicht nur Bilder aus der heimischen Natur, sondern führen Sie auch in die Tier- und Pflanzenwelt Nordamerikas, Europas und Afrikas.

Über die Jugendgruppe:

Die GDT Jugendgruppe ist ein Zusammenschluss jugendlicher Naturfotografen bis 26 Jahren innerhalb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT). Die Jugendgruppe wurde Mitte 2009 gegründet mit dem Ziel junge Naturfotografen in Deutschland zu fördern und ihnen eine Plattform zu geben, um ihre Bilder einem breiten Publikum zu zeigen. Die Jugendgruppe umfasst mittlerweile 10 aktive Naturfotografen im Alter von 15 bis 26 Jahren.

www.gdtfoto.de/jugendgruppe

Foto: Sebastian Erras
Foto: Stefan Christmann

Ingo Arndt (D, GDT): TIER-REICH - Schwärme, Herden, Kolonien

Samstag, 30.10. 2010, 15:35 Uhr

Warum versammeln sich Tiere in Massen? Diese Frage liegt unserem neusten Projekt zu Grunde indem es um Tiermassen geht. Auf der ganzen Welt versammeln sich jedes Jahr abermillionen Tiere - zur Überwinterung, zur Paarung, um ins Winterquartier zu ziehen oder um neue Lebensräume zu besiedeln. Manche Tierarten können nur in der Gruppe überleben; sie bilden sogenannte Superorganismen. Es brauchte vier Jahre intensiven Fotografierens und Forschens, um dieses Projekt zu verwirklichen. Wochen- und monatelange Reisen brachten uns zu den verschiedensten Arten. Die größten Spektakel, die unser Planet zu bieten hat, finden an den Orten statt, wo Tiere sich in riesigen Mengen versammeln. Darüber haben wir eine Reportage aus faszinierenden Bildern und gut recherchierten Informationen zusammengestellt. In TIER-REICH präsentieren wir dieses Phänomen in bisher nie gezeigter Ausführlichkeit und Intensität.


Über Ingo Arndt:

Ingo Arndt, 1968 in Frankfurt am Main geboren, arbeitet seit 1992 als professioneller Tier- und Naturfotograf. Seine Bilder haben große Anerkennung gefunden und werden weltweit in Magazinen wie GEO, National Geographic, BBC Wildlife oder Terre Sauvage veröffentlicht.
Bei seinen Reportagereisen arbeitete er bereits auf allen Kontinenten der Erde. Durchschnittlich verbring er jährlich sechs Monate auf Reisen.
Mit seinen Bildern möchte Ingo Arndt beim Betrachter Emotionen wecken, ihm den Reichtum der Natur vor Augen führen und dadurch für den Naturschutz werben. Über die Suche nach dem perfekten Einzelbild hinaus, versucht er bei seiner Fotografie die komplexen ökologischen Zusammenhänge sichtbar zu machen und die einzigartigen Verhaltensweisen im Tierreich zu dokumentieren. Seit dem Beginn seiner Karriere hat sich Ingo Arndt auf die Produktion von ausführlichen Bildreportagen spezialisiert.

2005 wurde er für seine Geschichte über „Tierfüße“ bei World Press Photo ausgezeichnet. Seine Bilder gewannen in den Jahren 2000, 2002, 2004, 2006 und 2007 Preise beim Wildlife Photographer of the Year. 16 Bilder von Ingo Arndt wurden beim Europäischen Naturfotografen des Jahres prämiert. 2006 wurde er mit dem Deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie ausgezeichnet und 2008 erhielt er von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) den Fritz Pölking Preis.
Ingo Arndt ist berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPH)
Seine Ausstellungen werden in vielen Museen Europas präsentiert. In Hörfunk und Fernsehen wurde über seine Arbeit berichtet.
Ingo Arndt veröffentlichte bisher die Bücher • Murmeltiere (1997), • Tierreportagen aus aller Welt (2002), • Logbuch Polarstern (2005), • Affen in der Wildnis (2007), • Zeigt her eure Füße (2007), • Geheime Welt der Raupen (2008) und • Nomaden des Windes (2008).

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.ingoarndt.com

Diskussion: Wieviel Wahrheit braucht die Naturfotografie?

Samstag, 30.10. 2010, 16:20 Uhr

Die Disqualifizierung des Gesamtsiegers im WPY-Wettbewerb war sicherlich der größte „Skandal“, den es bislang in der Naturfoto-Szene gegeben hat. Ein angeblich wilder Wolf spring über ein Gatter, ein Bild von höchster technischer und gestalterischer Qualität. Leider war der Wolf alles andere als wild und das Bild wurde in einem Gehege aufgenommen.
Ein Einzelfall oder nur die Spitze eines Eisberges?
Werden unsere Bilder jetzt nur noch mit Mißtrauen angesehen, in einer Zeit, in der technisch alles möglich ist, sowohl bei der Aufnahme als auch nach der Aufnahme?
Welche unserer Methoden und Tricks müssen wir offenlegen, wenn wir mit fotojournalistischem Anspruch arbeiten oder an Wettbewerben teilnehmen?
Ist dies eigentlich ein Problem nur der Naturfotografie?

Klaus Nigge diskutiert mit
Rosamund Kidman Cox (former editor of BBC Wildlife Magazine and a judge of the Wildlife Photographer of the Year competition for more than 25 years)
Kathy Moran (Senior editor Natural History bei National Geographic),
Ruth Eichhorn (Photo director GEO)
und dem Publikum

Die Diskussion wird in Englisch geführt. Für Fragen aus dem Publikum steht eine Übersetzung zur Verfügung

Wild Wonders of Europe: Unseen, Unexpected, Unforgettable

Samstag, 30.10. 2010, 18:10 Uhr

Foto: Jari Peltomäki
Foto: Maurizio Biancarelli
Foto: Stefano Unterthiner

Unseen, Unexpected, Unforgettable – getreu diesem Motto präsentiert Wild Wonders of Europe den Besuchern in Lünen einen Querschnitt der besten Aufnahmen dieses einmaligen und weltgrößten Naturfotoprojektes aller Zeiten.

Unseen:
Bilder aus Albanien, Slowenien, Weißrussland, Liechtenstein, der Ukraine; ihre Nationalparke und besondere Arten zeigen die weitgehend unbekannte Natur in diesen oftmals unterschätzten und wenig bereisten Ländern.

Unexpected:
Nachttauchgänge in Norwegens Fjorden, Vulkanausbrüche auf den italienischen Inseln, Luftaufnahmen von bizarren Formen und Strukturen europäischer Küsten dokumentieren völlig unerwartete Begegnungen der 69 Fotografen mit Europas wilder Natur.

Unforgettable:
Schließlich die Ikonen unseres europäischen Naturerbes: frische Bilder und neue Ansichten einiger der bedeutendsten Naturlandschaften Europas – aus Island, Frankreich, Italien und dem Kaukasus, von großen europäischen Raubtieren und Pflanzenfressern und von bedrohten Arten wie Mönchsrobbe und Pardelluchs.

Die Bilder erzählen auch eine Erfolgsstory: die des europäischen Naturschutzes. Der bei weitem nicht ausreichend ist und an vielen Stellen seine Schwächen hat, aber erheblich dazu beigetragen hat, dass wir all diese Naturschönheiten heute noch bewundern können.
Ein Resultat der vielen wichtigen Entscheidungen, die in den letzten Jahrzehnten FÜR Europas Natur getroffen wurden, ist ein erstaunliches „Comeback“ vieler großer Wildtiere, das viele Menschen noch gar nicht wahrgenommen haben.

Wer steckt hinter Wild Wonders of Europe?

Bridget Wijnberg
Staffan Widstrand
Peter Cairns
Florian Möllers

Peter Cairns (Schottland) / Financial Director Naturfotograf und Autor, Preisträger der Wettbewerbe Naturfotograf des Jahres und Europäischer Naturfotograf des Jahres, Projekt-Koordinator der Wild Media Foundation, führende Rolle in dem bahnbrechenden Projekt über Raubtiere in Schottland "Tooth and Claw", Mitglied der ILCP (International League of Conservation Photographers).
Website:www.northshots.com.

Florian Möllers (Deutschland) / Communications Director
Naturfotograf und Autor, Biologe (MSc) und Herausgeber, Preisträger der Wettbewerbe Naturfotograf des Jahres und Europäischer Naturfotograf des Jahres, Mitglied der ILCP (International League of Conservation Photographers), Leiter des bahnbrechenden Projekts "Wildes Berlin" über die städtische Natur in Deutschland, Autor mehrerer Bücher, vier Jahre Geschäftsführer der GDT (Gesellschaft Deutscher Tierfotografen). Website: www.florianmoellers.com

Staffan Widstrand (Schweden) / Managing Director
Fotograf und Autor, wiederholt Preisträger der Wettbewerbe Naturfotograf des Jahres und Europäischer Naturfotograf des Jahres, Gründungsmitglied der ILCP (International League of Conservation Photographers), ehemaliger Leiter des Großprojektes "Big Five" über Karnivoren Schwedens, das zur Gründung eines nationalen Informationszentrums führte, zu internationalen Ausstellungen, einer großen Website und einem Bestseller. Gründungsmitglied der schwedischen Vereinigung für Ökotourismus. Führender Berater bei der Entwicklung des schwedischen Qualitätslabels Natrure's Best für naturorientierte Tourismusprodukte. Autor und Co-Autor von 9 Büchern
Website: www.staffanwidstrand.se

Bridget Wijnberg (Großbritannien) / Media & Exhibition Director
Vertriebsberaterin und Spezialistin für nachhaltigen Ökotourismus mit langjähriger Erfahrung in der Reisebranche vom Marketing für Reiseveranstalter und Zielländer bis zum Management von abgelegenen Safari Lodges in Sambia. Biologin, Umweltwissenschaftlerin und führende Beraterin bei der Entwicklung des den nachhaltigen Tourismus fördernden Projektes EcoAward in Luangwa, Sambia.
Bridget war außerdem Offizierin bei der Reserve der australischen Armee.
Ihr Hauptanliegen ist das langfristige Wohl unseres Planeten, das sich aus einer tief verwurzelten Leidenschaft für die Natur speist.

Bruno D’Amicis (I, GDT): Tichá - Herzschlag einer stillen Wildnis

Sonntag, 31.10. 2010, 9:00 Uhr

In den zerklüfteten Bergen zwischen der Slowakei und Polen liegt eine Welt von atemberaubender Schönheit und unbekannten Naturwundern. Ein Land entstanden aus Erdbewegungen und Gletschern. Ein Land, das sich ständig verändert und entwickelt, geformt von Eis, Wind und Wasser. 10. 000 Hektar hohe Gipfel und einsame Täler. Dunkle, undurchdringliche Urwälder, die sich zu geheimen Lichtungen öffnen, und murmelnde, kristallklare Bäche. Stille, Schutz und Nahrung für viele der interessantesten aber bedrohten Tierarten Europas. Hirsche, Gämsen, Adler, Eulen, Wald- und Auerhühner sind nur einige der Bewohner dieser Region. Braunbären, Wölfe und Luchse sind hier noch wichtige Glieder der Nahrungskette und verleihen der Region, die von den Einheimischen Tichá - "das stille Tal" - genannt wird, urzeitlichen Charakter. Ein Ort voller Geheimnisse und Wunder. Ein Ort, der die Bezeichnung "Wildnis" wahrhaftig verdient - und der für immer "wild" bleiben sollte.

Das unter Schutz stehende 17 Kilometer lange Gebiet "Tichá Dolina" im Westen des slowakischen Tatra National Parks liegt zwar im industriellen Zentrum Europas, ist aber eines der letzten unberührten Gebirgsökosysteme des europäischen Kontinents. Die Vielfalt der Arten, die unterschiedlichen Lebensräume, Wasserressourcen und Prozesse in der Natur sind einzigartig im biologischen Erbe der Erde.
Trotzdem ist die Region heute durch unerwartete Bedrohungen gefährdet. Am 19. November 2004 verwüstete ein außergewöhnlich heftiger Sturm den Norden der Slowakei, darunter auch 12.500 Hektar Wald. In nur wenigen Stunden wurden Unmengen von Bäumen umgeknickt. Es folgten harte Auseinandersetzungen zwischen der Waldwirtschaft und Umweltschützern, wie mit dem entstandenen Schaden umgegangen werden sollte. Erstere erhoben Anspruch auf die wertvollen wirtschaftlichen Ressourcen und verwiesen auf die Notwendigkeit, Totholz zu entfernen, um die Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern und die Feuergefahr einzudämmen. Die Umweltschützer hingegen betonten, dass solche Ereignisse als Bestandteil der natürlichen Prozesse in einem Biotop zu sehen seien, und wiesen auf die möglichen großen Schäden hin, die Holzeinschlag und Rückearbeiten verursachen würden. Trotz dieser Streitigkeiten machten beide Seiten viele Kompromisse. Auf 92 % der betroffenen Fläche wurde bereits der Windbruch entfernt. Die übrigen 8 % liegen im Gebiet des Tichá-Tals - Herzstück des Schutzgebietes Tatra National Park und ein Biotop von kommunalem Interesse. Die Umweltschützer kämpfen gegen Bulldozer und Kettensägen, aber die Holzfirmen, unterstützt vom Umweltschutzministerium, erhöhen nun den Druck, dieses Schutzgebiet für den Einschlag zu öffnen.
Keiner weiß, wie dieses Kräftemessen ausgehen wird. Keiner weiß, wie die Zukunft für Tichà aussehen wird. Wie lange wird diese europäische Wildnis noch bestehen?


Über Bruno D’Amicis

Bruno D’Amicis lebt in den Abruzzen in Mittelitalien, aber er ist häufig unterwegs und war bereits in 25 Ländern anzutreffen. Nach dem Abschluss des Biologiestudiums im Jahr 2004 begann er freiberuflich als Naturfotograf mit den Schwerpunkten bedrohte Tierarten und Umweltschutz zu arbeiten. Seine Bilder und Texte werden in Büchern, Zeitschriften, Kalendern und Broschüren veröffentlicht. Er schreibt und fotografiert regelmäßig für die italienische Ausgabe von National Geographic und arbeitet häufig als Fotografielehrer, Redakteur und Kolumnist. Er ist Mitglied der ILCP (International League of Conservation Photographers). 2009 nahm er am europaweiten Projekt "Wild Wonders of Europe" teil. Weitere Informationen finden Sie unter www.brunodamicis.com.

Kevin Schafer (USA): Die leere Arche - Über die Dokumentation bedrohter Tierarten

Sonntag, 31.10. 2010, 9:40 Uhr

"In diesem Vortrag gebe ich einen Überblick über meine Karriere als Naturfotograf mit dem Schwerpunkt auf wenig bekannten oder selten fotografierten Arten aus der ganzen Welt. In den letzten Jahren habe ich mich darauf konzentriert, über bedrohte Tierarten zu berichten, darunter einige der seltensten Primaten der Erde. Ich werde außerdem von meinem letzten Projekt erzählen, bei dem ich Amazonas-Delphine für National Geographic fotografierte."

Über Kevin Schafer:

"Seit fast 25 Jahren bin ich professioneller Naturfotograf. Während dieser Zeit habe ich weltweit für die namhaftesten Natur- und Wissenschaftsmagazine gearbeitet, u.a. National Geographic, Smithsonian, GEO und BBC Wildlife. 2007 wurde ich zum "Outstanding Nature Photographer of the Year" gewählt. Ich habe bisher sechs Bücher veröffentlicht. 2009 erhielt ich den renommierten Fritz Pölking Preis der GDT für meine Arbeit über die Amazonas Delfine."

Homepage: www.kevinschafer.com

Sven Začek (EST): Sümpfe – Die Spezialität Estlands

Sonntag, 31.10. 2010, 11:30 Uhr

Estland is bekannt für seine einzigartigen Moorlandschaften. Da diese Feuchtbiotope für den Menschen nahezu unbewohnbar sind, hat sich dort eine ursprüngliche Natur erhalten, in die sich nur hartgesottene Naturliebhaber wagen.
Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder diese Landschaft und die dort lebenden Tiere fotografisch festgehalten.


Über Sven Zacek:

Sven Zacek arbeitet seit fünf Jahren hauptberuflich als Fotograf, wobei sein Hauptaugenmerk auf der Naturfotografie liegt. Die eine oder andrere Auftragsarbeit aus der Werbebranche lässt ihn dabei in der harten Realität als Freelancers überleben. Neben seiner Arbeit als Fotograf und Autor (über 100 seiner Artikel über Fotografie und die Natur sind bereits in Estland und Europa erschienen) ist Sven auch Chefredakteur des estnischen Naturfotomagazins LoFo (www.lofo.ee) und Mitbegründer der zurzeit populärsten estnischen Website über Natur und Naturfotografie www.looduspilt.ee.
In seiner Arbeit hat Sven endlich ein Stadium erreicht, das es ihm erlaubt, sich ganz seiner Leidenschaft zu widmen und sich mit den ihm wichtigen Dingen zu beschäftigen. Dieses Jahr steht das Leben des Habichtskauzes im Mittelpunkt seines fotografischen Interesses.

Website: www.zacekfoto.ee

GEO und die Deutsche Wildtierstiftung:
Siegerehrung „Deutscher Preis für Naturjournalismus“ und „Der wilde Rabe“

Sonntag, 31.10. 2010, 12:10 Uhr

José B. Ruiz (E): 100% NATUR – Ein außergewöhnliches Medienprojekt über die Natur Spaniens

Sonntag, 31.10. 2010, 14:30 Uhr

"Als Fotograf versuche ich meine Umwelt in ihrer ganzen Größe zuerfassen - in den Tiefen der Meere, bei Nacht, den Hochgeschwindigkeitsflug von Insekten….immer mit größtem Interesse an den Ausdrucksformen der Natur."
José B. Ruiz wurde 1966 in Alicante, Spanien geboren. Er ist professioneller Fotograf und Autor. Der Autodidakt, der sich bereits seit Kindertagen für die Natur und deren Schutz interessiert, hat sich auch in seiner Arbeit ganz diesen Themen verschrieben. Er hat bisher 14 Bücher veröffentlicht.
José ist einer der europäischen Top-Fotografen und ist der am meisten ausgezeichnete Spanier bei internationalen Wettbewerben (Wildlife Photographer of the Year 1993-1998-2003-2005, GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2006, 2008, 2009, Glanzlichter 2007, Asferico 2007, 2008, International Wildbird Photographer 2007 u.a.).
Seine Bilder werden in mehr als 40 Ländern veröffentlicht, u.a. durch Agenturen wie Nature Picture Library. Zurzeit werden seine Arbeiten für große internationale Projekte vorbereitet.
Zu seinem Mega-Projekt 100% NATUR gehört eine der größten Ausstellungen Spaniens. Weitere Informationen (in Spanisch) unter www.cienporciennatural.es
2008 war José Jurymitglied für den Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year ; er war auf Vortragsreisen u.a. in Großbritannien, Portugal, Finnland, Spanien.
Weitere Informationen unter www.josebruiz.com

"Mein Vortrag …
….wird zu den Naturwundern Spaniens führen - ein Land mit immenser Artenvielfalt, ein Land, das eine Brücke bildet zwischen Afrika und Europa. Erleben Sie die einzigartige Natur, die vielfältige Landschaft und das besondere Licht , das jedes Jahr hunderte von ausländischen Fotografen faziniert und begeistert.
100% Natur ist die größte Natur-Dokumentation, die Spanien bisher gesehen hat , mit einer Outdoor-Ausstellung, die seit über drei Jahren im ganzenLand gezeigt wird."

Klaus Nigge (D, GDT): Der Papst trägt weiß - Von grauen und weißen Kranichen

Sonntag, 31.10. 2010, 15:05 Uhr

Mit dem Grauen Kranich fing bei Klaus Nigge vor 25 Jahren die ernsthafte Tierfotografie an. Und nachdem dieser Kranichart wirklich ausreichend fotografisch durchgearbeitet war, wären jetzt eigentlich manch andere Vögel an der Reihe gewesen...

Doch die Versuchung kam in Gestalt des Amerikanischen Schreikranichs daher, einem der schönsten und seltensten Vögel der Welt. Von nur noch 15 Vögeln im Jahre 1941 hat sich der Bestand jetzt zwar auf rund 250 wildlebende Vögel erhöht, aus der Gefahrenzone ist die Art aber noch lange nicht, wie starke Rückschläge der letzten 2 Jahre beweisen.

Neben Bildern aus den bekannten Überwinterungsgebieten im texanischen Aransas-Schutzgebiet zeigt der Vortrag zum ersten Mal Bilder aus den Brutgebieten im kanadischen Wood Buffalo Nationalpark.

Wie üblich wird auch die Entstehungsgeschichte der Story nicht zu kurz kommen.

Der Papst selbst findet nur am Rande Erwähnung.


Über Klaus Nigge:

Klaus Nigge, Jahrgang 1956, fotografiert seit 1984, seit 1994 ist er freiberuflicher Fotograf. Zwischenzeitlich Studium der Kunst, Biologie und Philosophie mit Abschluss als Diplom-Biologe. 1991 Aufnahme in die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen, 1992 – 1994 deren Präsident. Er bezeichnet sich selbst als "langsamer Fotograf" und geht immer wieder an die gleichen Plätze und zu den gleichen Tieren bis das Ergebnis stimmt. Die typische und wahre Atmosphäre der Orte im Bild einzufangen und eine möglichst dichte Annäherung an die Persönlichkeit der Tiere zu erreichen, ist ihm in seiner Arbeit wichtiger als dekorative Bilder in bunten Farben herzustellen. Seine Storys werden in Magazinen wie National Geographic und GEO veröffentlicht.
Bücher von Klaus Nigge: •"Kamtschatka", 1997, Adler Bären und Vulkane, •"Adlerleben", 1999, Weißkopfseeadler in Alaska, •"Die Rückkehr des Königs" 2004, Wisente im polnischen Urwald von Bialowieza, •"Kranich", 2007 (Alle Bücher erschienen im Tecklenborg Verlag). Klaus Nigge lebt in Lünen, Westfalen.

Webseite: http://www.nigge.com

Wenn Sie sich gerne für einen Vortrag auf dem Internationalen Naturfestival der GDT bewerben möchten, lesen Sie bitte gründlich die...

Richtlinien für die Bewerbung für einen Vortrag auf dem Internationalen Naturfotofestival der GDT

Referenten auf dem Internationalen Naturfoto-Festival seit dem Jahr 2000

Die GDT möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei folgenden Sponsoren bedanken, die das Festival 2009 großzügig unterstützt haben: