Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V.

Lust auf Lünen 2008

Hier bekommen Sie einen Vorgeschmack auf das Internationale Naturfoto-Festival der GDT 2008!

VTNÖ – Verein für Tier- und Naturfotografie Österreich (A)

Vom Hochgebirge hinaus zum Steppensee

Naturfotografen des VTNÖ bebildern diesen vielfältigen Bogen über heimische Gefilde. Darüber hinaus gewähren sie Einblick in ihre Arbeitsweisen unter dem Motto:
Vom Hochgebirge hinaus zum Steppensee

Der Verein
Der VTNÖ wurde im Jahre 1988 gegründet, somit feiern wir heuer im November 08 auf Schloss Röthelstein (Steiermark) 20 Jahre Vereinsgeschichte.
Zurzeit sind 90 Mitglieder beim VTNÖ aktiv.
Einmal im Jahr findet der interne Wettbewerb „Österreichischer Naturfotograf des Jahres statt.
Regionaltreffen in ganz Österreich und die jährliche Generalversammlung mit Rahmenprogramm sowie Fotosausstellungen gehören zu den fixen Veranstaltungen. Das Magazin Natur-Fotografie Österreich erscheint einmal pro Jahr. Der Präsident wird der einzige Redner vor dem Vortrag sein.

Samstag 25.10.2008, 9.00 Uhr

Klaus Nigge (D, GDT)

Klaus Nigge

Philippinenadler – Ein Vogel mit Frisur

Der Philippinenadler ist einer der drei größten Adler der Welt. Er ist sehr selten, wenig bekannt und kaum jemals fotografiert. Er lebt ausschließlich auf den Philippinen, in einem Land, dessen Bevölkerungszahl noch immer rasant anwächst und das von seiner ehemals flächendeckenden Bewaldung nur noch 5 Prozent übrig behalten hat - Tendenz abnehmend.
Die Situation ist dramatisch für diesen Adler, der ausschließlich im tropischen Regenwald leben kann.
Klaus Nigge war dreimal auf den Philippinen und hat dort Leute besucht, die sich um die Rettung dieses Adlers bemühen. Gemeinsam mit ihnen hat er in einem der letzten verbliebenen Waldgebiete Mindanaos ein Adlerpaar aufgespürt und es mehrere Wochen hoch oben in den Kronen des Regenwaldes bei der Aufzucht ihres einzigen Jungen begleitet.
Der Vortrag zeigt uns seltene Bilder aus dem Leben dieses Adlers, der zu den geheimnisvollsten, spektakulärsten und schönsten Vögeln der Welt gehört - nicht zuletzt wegen seiner einzigartigen Frisur....

Klaus Nigge
Klaus Nigge, Jahrgang 1956, fotografiert seit 1984, seit 1994 ist er freiberuflicher Fotograf. Zwischenzeitlich Studium der Kunst, Biologie und Philosophie mit Abschluss als Diplom-Biologe. 1991 Aufnahme in die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen, 1992 – 1994 deren Präsident. Er bezeichnet sich selbst als "langsamer Fotograf" und geht immer wieder an die gleichen Plätze und zu den gleichen Tieren bis das Ergebnis stimmt. Die typische und wahre Atmosphäre der Orte im Bild einzufangen und eine möglichst dichte Annäherung an die Persönlichkeit der Tiere zu erreichen, ist ihm in seiner Arbeit wichtiger als dekorative Bilder in bunten Farben herzustellen. Seine Storys werden in Magazinen wie National Geographic und GEO veröffentlicht.

Bücher von Klaus Nigge:
"Kamtschatka", 1997, Adler Bären und Vulkane,
"Adlerleben", 1999, Weißkopfseeadler in Alaska,
"Die Rückkehr des Königs" 2004, Wisente im polnischen Urwald von Bialowieza,
"Kranich", 2007 (Alle Bücher erschienen im Tecklenborg Verlag).

Klaus Nigge lebt in Lünen, Westfalen.

Samstag 25.10.2008, 9.45 Uhr

Dr. Hinrich Bäsemann (D)

Dr. Hinrich Bäsemann

Nordlicht – Malereien der Sonne

Nordlichter – auch Polarlichter oder aurora borealis genannt – gehören zu den eindrucksvollsten Naturerscheinungen. Sie sind schon seit der Antike bekannt, ihre Ursachen werden aber erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts verstanden. Ich möchte einen Bogen spannen von den historischen Erklärungsversuchen über die atemberaubenden Lichterkaskaden am nächtlichen Himmel bis zu den astrophysikalischen Ursachen des Leuchtens.
In meinem Vortrag möchte ich u. a. zeigen, wie sich die Leuchterscheinungen im Laufe des vergangenen Sonnenfleckenzyklusses verändert haben.

Dr. Hinrich Bäsemann
Geboren am 10.September 1946 auf der Ostfriesischen Insel Juist.
Ich habe Meeresgeologie und die Eiszeiten studiert. Sowohl in Diplom- als auch Doktorarbeit beschäftigte ich mich mit der jüngsten Geschichte der Nordsee. Zu Beginn der 80er Jahre verlagerte sich mein Interesse mehr zur wissenschaftsjournalistischen Tätigkeit. Ich bekam ein Stipendium der Robert Bosch-Gesellschaft und absolvierte Praktika bei der Deutschen Presseagentur und der Zeit. Für den NDR drehte ich mehrere Filme. Von 1984 bis 1991 war ich verantwortlicher Redakteur für den Wissenschaftsdienst bei dpa. 1993 zogen meine Frau und ich nach Tromsø, Nordnorwegen, von wo ich seitdem in Wort und Bild für internationale Medien über Norwegen und die polaren Regionen berichte.
Meine fotographische Tätigkeit hat sich im Laufe der Jahre immer mehr verstärkt. Von reiner Hobbyfotographie hat sie sich zu meinem Hauptlebenserwerb entwickelt. Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Natur, inspiriert von bekannten Fotographen wie Adams, Wolff und Pölking. Inzwischen hatte ich etliche Ausstellungen über die Arktis, den Norden und Polarlichter in Norwegen und Deutschland.
Bilder und weitere Informationen unter www.polarfoto.com

Samstag 25.10.2008, 11.30 Uhr

Milán Radisics (H)

Milán Radisics

The Hungarian Gray - Symbol of Hortobagy
The conservation story of hungarian longhorn gray cattle

Das ungarische Steppenrind, auch ungarisches Graurind genannt, ist viel mehr als nur eine weitere Rinderrasse. Es ist Symbol für den größten ungarischen Nationalpark: die Puszta, Europas größte Steppenlandschaft. Das Steppenrind steht für eine großartige Erfolgsgeschichte der Arterhaltung, für gesundes, biologisches Fleisch und für ungarische Tradition und jahrhundertealte Geschichte.
Als Fotograf für den National Geographic in Ungarn und Serbien hat Milán Radisics ein Jahr in der ungarischen Steppe verbracht, um davon in großen Details zu berichten.

MONTENEGRO – Wilde Schönheit- Land der Canyons

Montenegro, das kleinste Land der Staaten, die früher zu Jugoslawien gehörten, ist ein Land der sandigen Strände, hohen Klippen und tiefen Canyons. Die Schlucht des Flusses Tara ist der tiefste und längste Canyon in Europa und der zweittiefste und -längste in der Welt. Er ist 82 Kilometer lang und an seiner tiefsten Stelle 1300 Meter tief. Der Canyon gehört zum Welterbe der UNESCO und ist Teil des Nationalparks Durmitor.
Während einer Arbeit für den National Geographic in Serbien versuchte ich die mystische Stimmung dieser Gegend einzufangen, denn der Canyon des Flusses Tara ist von einzigartiger Schönheit und zugleich ein Spiegel der jahrhundertealten Geschichte Montenegros.


Milán Radisics
Milan Radisics ist einer der bekanntesten Fotografen Ungarns. Seine Arbeiten erscheinen in Magazinen des National Geographic in Ungarn und Serbien. Seit 2006 ist er Präsident von „naturArt“, der ungarischen Vereinigung der Naturfotografen. Er ist Gründer und Herausgeber des ungarischen Foto- und Lifestylemagazins „Zoom“, das beim Pro Typographia Wettbewerb dreimal ausgezeichnet wurden.
Milan Radisics wurde 1968 in Jugoslawien geboren, seit 1992 lebt er mit seiner Familie in Budapest. In den letzten 10 Jahren beschäftigte er sich überwiegend mit Naturfotografie und ist mit seinem lyrischen Stil immer auf der Suche nach der Verbindung zwischen Mensch und Natur.
Er war zweimal Gewinner des ungarischen Pressefotowettbewerbs in der Kategorie Natur, erhielt 2003 eine Lobende Erwähnung im BBC-Wettbewerb und 2006 eine Auszeichnung im POYi-Wettbewerb (Pictures of the Year International). 2006 gewann er außerdem den Wettbewerb des National Geograhic in der Kategorie „The Natural World“. 2007 war er Mitglied der Jury beim WPY – London.
Er arbeitet zurzeit an mehreren Projekten für den National Geographic Serbien und Ungarn und für das Projekt „Wild Wonders of Europe“
www.milan.hu

Samstag 25.10.2008, 11.55 Uhr

Horst Niesters (D, GDT)

100 Jahre Fritz Steiniger – Die GDT hat viele Väter

Gründung GDT - v.l.n.r. Horst Niesters, Walter Wissenbach, Wolfgang Steinborn, Fritz Pölking, Prof. Fritz Steiniger, Reinhad Siegel, Hans-Georg Arndt, K.F. Müller, Walter Rohdich

Zum 100. Geburtstag von Prof. Fritz Steiniger hält das Gründungs- und Ehrenmitglied der GDT, Horst Niesters, einen Vortrag und gibt einen Einblick in die Anfänge der GDT.

Fritz Steiniger zählt zu den Wegbereitern der Natur- und Tierfotografie. Er ist Autor mehrer Bücher und war schon aktiver Natur- und Umweltschützer als dieses Thema vielen noch fremd war. Steiniger war Mediziner, Verhaltensforscher, Ökologe und Direktor des Naturkundlichen Landesmuseums in Hannover.
So ist es nicht verwunderlich, dass man den Ehrenpreis der GDT für hervorragende Leistung (in Form einer Ur-Leica) nach ihm benannte. Steinigers Ansinnen war es auch schon länger, eine Organisation zu gründen, in der die namhaften Natur- und Tierfotografen vereinigt werden.
So stellten Pölking und Niesters die Weichen für das erste Treffen bei Niesters in Hellenthal. Hier fanden sich neun Wild- und Naturfotografen ein, die am 03.-04. April 1971 die GDT gründeten.

Horst Niesters
Er ist ein international anerkannter Wild- und Naturfotograf. Seit 40 Jahren offizieller Fotograf des CIC (Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd), dem 80 Nationen angeschlossen sind.
In Prag erhielt er den Literaturpreis und in Helsinki die Goldmedaille des CIC.
Von New York erhielt er den Orden Pour le Merite für Kunst und Wissenschaft. Hiermit wurden seine fotografischen und artenschützerischen Erfolge gewürdigt.
Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft übernahmen die Schirmherrschaft seiner Ausstellungen in Paris, Moskau, London, Helsinki, New York, Marrakesch, Monako, Dakar, Abu Dhabi – um nur einige zu nennen.
Er veröffentlichte ca. 5000 Fotos, gestaltete 40 Kalender, die weltweit vertrieben wurden. Sein diesjähriger wurde von der Europäischen Kulturstiftung als der beste im Jahr 2008 gekürt.

Prof. Steiniger führt uns durch das Landesmuseum Hannover
Gründungsmitglieder - Hier tagt die Juri für den ersten GDT Fotowettbewerb v.l.n.r. Walter Rohdich, Hans-Georg Arndt, Horst Niesters, Wolfgang Steinborn, Prof. Fritz Steiniger, Fritz Pölking

Samstag 25.10.2008, 12.20 Uhr

Orsolya und Erlend Haarberg (N)

Orsolya und Erlend Haarberg

Secret Lapland

Wir zeigen einen musikbegleiteten Bildervortrag über Lappland, der zeigt wie wir diese rätselhafte Region im Norden erlebt haben. Der Vortrag ist der Abschluss eines dreijährigen Projektes, aus dem unser erstes Buch „Lapland – The Alaska of Europe“ entstanden ist.

Erlend Haarberg
1966 in Trondheim geboren. In seinen fotografischen Arbeiten vor allem auf Vögel und Säugetiere konzentriert, hat er in Norwegen zwischen 1986 und 2000 sechsmal den Titel „Naturfotograf des Jahres“ erhalten und außerdem erfolgreich an internationalen Wettbewerben von GDT, Glanzlichter und BBC teilgenommen. Die Bilder des freiberuflichen Fotografen wurden in verschieden Büchern und Magazinen veröffentlicht. Er ist Mitglied der norwegischen Vereinigung der Naturfotografen (www. norskenaturfotografer.com). Die für seine Bilder zu ständige Agentur ist Samfoto (www.samfoto.no ).

Orsolya Haarberg
Geboren 1977 in Baja (Ungarn) als Orsolya Bozsér. 2002 erhielt sie ihren Universitätsabschluss in Landschaftsarchitektur und nahm dann an einem Doktoranden-Programm in Wildtiermanagement teil. 2004 zog sie nach Norwegen und arbeitet seit dem als freiberufliche Naturfotografin. Die Bilder der mehrfachen Preisträgerin des ungarischen Wettbewerbs „Naturfotograf des Jahres“ in den Jahren 2005 und 2007, erhielten ebenfalls Auszeichnungen bei den internationalen Wettbewerben von GDT, Glanzlichter und BBC. Sie ist die erste Frau, die als Mitglied in der ungarischen Vereinigung der Naturfotografen (www.naturart.hu) aufgenommen wurde und die einzige Frau im norwegischen Pendant (www. norskenaturfotografer.com).
Unsere Website: www.haarbergphoto.com

Samstag 25.10.2008, 15.45 Uhr

Heinrich van den Berg (ZA)

Heinrich van den Berg

Art of Nature – Photography in South Africa

Für Naturfotografen gibt es kaum einen besseren Ort zum Leben als das südliche Afrika. Die Vielfalt der Motive bringt jeden Fotografen zum Schwärmen, das Wetter ist perfekt und das Reisen günstig.
Aus diesem Grund hat Heinrich van den Berg seinen ursprünglichen Beruf als Bauingenieur verlassen, um seinen Traum zu verwirklichen und sich voll und ganz der Fotografie zu widmen. In den letzten 10 Jahren hat er sich einen Namen unter den besten Naturfotografen im südlichen Afrika gemacht.

Heinrich van den Bergs Vortrag beinhaltet die verschiedenen Aspekte der Fotografie im südlichen Afrika wie er sie während seiner Reisen erlebt hat. Er strebt immer danach, die Natur in einer frischen und etwas provokanten Art und Weise darzustellen, die weit ab von fotografischen Klischees liegt. Auch sein neustes Buch mit dem Titel „Art of Nature“ ist darauf ausgerichtet und will die Kunst, die wir in der Natur finden können, fotografisch festhalten.

Heinrich van den Berg
Heinrich van den Berg hat viele Jahre damit verbracht, die afrikanische Natur zu fotografieren und die natürliche Schönheit des Kontinents einzufangen. Der hoch gelobte Naturfotograf hat viele internationale und nationale Fotopreise gewonnen und seine Arbeiten sind weltweit in zahlreichen Publikationen erschienen.
Seit er 1998 seinen ursprünglichen Beruf verließ, bereist er die Welt und macht Fotos von der Natur und von Kultur und Abenteuersport mit einem einzigartigen künstlerischen Ansatz. Sein Anspruch mit jedem Bild auch eine Geschichte zu erzählen, ließ ihn Vulkane in Chile besteigen, sich auf die Spur der vom Aussterben bedrohten Berggorillas in Ruanda begeben, seltene Chamäleons in Madagaskar suchen, die heiligen Tempel in Kambodscha besuchen und durch die feuchten Wälder von Sumatra wandern, um dort die scheuen Orang-Utans zu fotografieren. Heinrich van den Bergs Fotografien sind bekannt dafür, Grenzen zu überschreiten und die Natur in frischer und aufrüttelnder Weise darzustellen.

Samstag 25.10.2008, 17.25 Uhr

Gisela und Manfred Delpho (D, GDT)

Gisela und Manfred Delpho

Im Reich der urigen Buchen – Der Nationalpark Kellerwald-Edersee

Der Buchenwald-Nationalpark Kellerwald-Edersee - das sind 5.700 Hektar zusammenhängender Wald ohne Straßenlärm, ohne Dörfer oder Siedlungen. Mächtige alte Buchen, knorrige Eichen, naturnahe Bachtäler und Waldwiesen prägen das Bild dieser nordhessischen Mittelgebirgslandschaft - Rückzugsgebiete für scheue Waldtiere wie den Schwarzstorch, die Wildkatze oder den Baummarder. Viele seltene Vogelarten zählen neben Schwarz- und Rotwild und Kleinsäugern zu den Bewohnern der großen, ruhigen Waldgebiete. Teilweise über 200 Jahre alte Baumriesen ragen in den Himmel, die nicht nur vielen Höhlenbrütern eine Kinderstube bieten, sondern als Totholz ein Eldorado für Pilze und Insekten sind. Feuchte Wiesentäler beherbergen seltene Orchideen und an den sonnigen Felshängen des Edersees setzt die Pfingstnelke rote Farbtupfer.

In der 20-minütigen Beamer-Schau wird die Faszination Wildnis in eine lockende Bildersprache umgesetzt. Geschichte, Geologie, Quellen und Bäche, alle Facetten leuchten auf. Vorab gibt es einen Einführungsvortrag mit Live-Kommentar von 15 Minuten Dauer.

Gisela Delpho
Die Begeisterung für die Natur und die Naturfotografie teilt Gisela Delpho mit ihrem Ehemann Manfred, den sie oft auf seinen Streifzügen durch die heimische Natur und auf Reisen begleitet. Hauptberuflich seit über 40 Jahren als Bankkauffrau tätig, verfasst Gisela Delpho – geboren 1950 in Gudensberg, Nordhessen - Texte zu den Bildern ihres Mannes, woraus unzählige Reportagen sowie die beiden Bände „Naturerlebnis Nordhessen – Ein Streifzug durch die Jahreszeiten“ und -„Durch Wiesen, Weiher und Wälder“ (Wartberg Verlag Gudensberg) entstanden sind. Ihr größter fotografischer Erfolg war ein Highlight beim Glanzlichter-Wettbewerb mit dem Bild „Frauenpower“, Löwen beim Paarungsspiel im Etosha Nationalpark, Namibia. Ihre Bilder von den Nomaden Namibias, den Himba, wurden in mehreren namhaften Magazinen publiziert.

Manfred Delpho
Zum Fotografieren ist Manfred Delpho – 1948 in Kassel geboren - erst über Umwege gekommen. Während der Naturschutzarbeit beim NABU entdeckte der ehemalige Berufsoldat seine Liebe und sein Talent zur Naturfotografie.
Neben seiner Vorliebe für die heimische Natur, zieht es ihn vor allem nach Skandinavien und in die Nationalparke der USA und Afrika. Überall dort hält er die beeindruckenden Landschaften und die faszinierende Tierwelt in Fotos fest.
Durch zahlreiche Veröffentlichungen und Diavorträge ist Manfred Delpho bekannt geworden. Er hat viele bedeutende Fotopreise gewonnen und wurde im Jahr 2002 von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen zum „Naturfotograf des Jahres“ gewählt.
Weitere Informationen zu Gisela und Manfred Delpho unter: www.delpho.de

Sonntag 26.10.2008, 9.00 Uhr

Laszló Novak (H, naturArt)

The best of Hungarian naturArt

Die Gesellschaft der ungarischen Naturfotografen (naturArt) ist eine öffentliche Vereinigung von ungarischen Naturfotografen, die sich auf der Grundlage der Erstellung qualitativ hochwertigen Fotos unter Berücksichtigung von ästhetischen und ethischen Aspekten zusammen gefunden haben. Zurzeit gehören der Gesellschaft 58 Fotografen an. Dieses Jahr wurde erstmalig eine Sammlung der besten Bilder der Mitglieder veröffentlicht. Der mit ungarischer Weltmusik begleiteter Diavortrag ist dabei ein wichtiger Bestandteil. In diesem Vortrag möchten wir das Wesen der ungarischen Natur, der Kunst und des kulturellen Erbes mit unserem Publikum teilen.

Sonntag 26.10.2008, 9.30 Uhr

Florian Schulz (D, GDT)

Florian Schulz

Ruf der Wildnis – Vom Yellowstone zum Yukon

Der renommierte Naturfotograf Florian Schulz war jahrelang in den entlegensten Wildnisgebieten unterwegs, um Bilder von faszinierender Schönheit einzufangen. Dabei sieht er den Erhalt dieser einzigartigen Natur als zentrale Aufgabe.
Jahr um Jahr lag er auf der Lauer, um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu fotografieren. Erleben Sie Florian Auge in Auge mit Grizzlybären. Lauschen Sie der Erzählung, wie er Wölfe fotografiert oder die Kaska-Indianer auf der Jagd begleitet.
Mit Pferden durch die kanadische Wildnis, mit dem Kanu den Nahanni Fluss hinunter, mit dem Buschflugzeug in entlegenste Gebiete im Yukon und mit dem Segelboot entlang Alaskas Küste auf der Suche nach Buckelwalen: Sie erleben den Zauber der Wildnis hautnah.

Florian Schulz
FLORIAN SCHULZ ist ein Naturfotograf mit einer großen Vision. Durch seine einzigartigen Fotografien möchte er den Menschen die Schönheit der Natur vor Augen führen und dadurch intensiv für ihren Schutz werben.
Der Autodidakt arbeitet als professioneller Fotograf überwiegend im Bereich der Landschafts- und Tierfotografie und verbringt dabei etwa acht bis zehn Monate im Jahr in der Wildnis. Schon vor vielen Jahren begann er für das größte Naturschutzprojekt in Nordamerika zu fotografieren. Seine Arbeit veröffentlichte er in dem spektakulären Buch „Yellowstone to Yukon – Freedom to Roam“ und wirbt mit Multimedia-Vorträgen für dieses bedeutende Naturschutzprojekt.
Florian ist jüngstes Gründungsmitglied des Internationalen Bundes der Naturschutzfotografen (ILCP) und erhielt als erster Fotograf den „Visions Award“ der North American Nature Photographers Association (NANPA). Auszeichnungen von BBC Wildlife, Natures Best und GDT dokumentieren die hohe Qualität seiner Arbeit
Mehr Informationen unter: www.visionsofthewild.com

Sonntag 26.10.2008, 9.55 Uhr

Sergey Gorshkov (RUS)

Sergey Gorshkov

The Kamtchatka bear

Sergey Gorshkov nimmt uns mit auf eine spannende Reise nach Kamtschatka, wo er viele Jahre die dort lebenden Bären fotografiert hat. Er hat einige Risken auf sich genommen, den Bären so nah wie möglich zu kommen und den „Geist des Bären“ in seinen Fotografien einzufangen. Mit großer Leidenschaft erzählt er von ihrem faszinierenden Leben und will seine Erfahrungen in Kamtschatka mit seinem Publikum teilen:
„Ich hoffe, dass meine Erfahrungen und meine Fotos als Verbindung dienen zwischen der Welt der Bären und Millionen von Menschen, die niemals die Möglichkeit haben werden, Bären in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Sehen Sie sich diese Fotos an und lassen Sie sich mitnehmen auf eine fesselnde Reise in die Welt der Bären. Nehmen Sie, wie ich während meiner Zeit mit den Bären, Anteil an ihrer immer kleiner werdenden Welt, die nach und nach verschwinden wird.“

Sergey Gorshkov
Sergey Gorshkov arbeitet nicht hauptberuflich als Fotograf; er ist viel mehr Naturfotograf aus Berufung. Er zieht es vor, nur Dinge zu fotografieren, die ihn stark ansprechen und danach sucht er seine Themen aus. Er arbeitet immer an einem klar umrissenen Thema oder Motiv, wobei er am Anfang eine Idee entwickelt und immer wieder und wieder an die gleichen Plätze zurückkehrt, um das Thema vollständig zu erfassen.
Während eines Jagdausflugs nach Kamtschatka fesselte ihn der Zauber der dort lebenden Bären so sehr, dass er das Gewehr mit einer Kamera vertauschte. Er ist einer der wenigen Fotografen, die das Leben der Kamtschatka-Bären in ihrer natürlichen Umgebung so detailreich festhalten konnten.
2006 gewann Sergey Gorshkov den russischen Wettbewerb der Naturfotografen und war 2007 Gewinner des Shell-Wetbewerbes in der Kategorie “Animal Portrait”.
Mehr Informationen unter www.gorshkov-photo.com

Sonntag 26.10.2008, 11.30 Uhr

Chris Gomersall

Chris Gomersall

Die britische Vogelwelt - eine Karriere als Vogel-Fotograf

Der Vortrag handelt über mein Leben und Beruf als Vogel-Fotograf, mit Schwerpunkt auf den Vögeln der britischen Inseln.

14 Jahre lang war ich der angestellte Fotograf der Königlichen Gesellschaft für Vogelschutz (Royal Society for the Protection of Birds). Seit 1998 arbeite ich als freischaffender Fotograf. Ich war führender Fotograf und Bildredakteur für ein Buch über die soziale und kulturelle Bedeutung von Vögeln in Großbritannien „Birds Brittanica“, welches 2005 erschienen ist und bin selbst Autor des Buches „Photographing Wild Birds“. Ausserdem gebe ich Workshops für Nikon (UK) Ltd und arbeite als Leiter für Fotoreisen verschiedener Organisationen wie Naturetrek und WildShots. Bis heute habe ich 6 Preise beim Wildlife Photographer of the Year Wettbewerb gewonnen und den Titel Europäischer Naturfotograf des Jahres 2007 durch die GDT erhalten.

Sonntag 26.10.2008, 14.45 Uhr

GDT Regionalgruppe Mecklenburg Vorpommern

Adler, Kraniche & Me(h)er
… ein Streifzug durch die Natur Mecklenburg Vorpommerns

Adler, Kraniche und Meer sind 3 Begriffe die fast ein Synonym für das nordöstlichste Bundesland Deutschlands geworden sind und lassen jedes Jahr Hunderttausende von Touristen für ein scheinbar unverfälschtes Naturerlebnis nach Mecklenburg- Vorpommern strömen, darunter nicht wenige Fotografen. Diese 3 Begriffe prägen das Land, werden ihm allein aber nicht gerecht.
Adler, Kranich und Meer stehen viel mehr für - einzigartige Weite, endlose Strände, unverbaute Landschaften und tiefe aber schwindende Wälder mit Mooren und Brüchen und dem ihnen eigenen Reichtum an Flora.
Im Wandel der Jahreszeiten waren die beteiligten Fotografen der Regionalgruppe in ihren vertrauten Revieren unterwegs und so entstand eine einzigartige und vielschichtige Präsentation der gegensätzlichen Seiten von Natur und Landschaft in Mecklenburg- Vorpommern.

Die Regionalgruppe
1986 gründete sich auf Initiative von Erich Hoyer in Serrahn der Arbeitskreis Mecklenburger Tierfotografen. Da zu DDR- Zeiten alles seine Ordnung haben musste, gliederte sich die kleine Gruppe Engagierter und Gleichgesinnter in die Gesellschaft für Natur und Umwelt des Kulturbundes der DDR ein. Durch die jahrelange freundschaftliche Beziehung zwischen Fritz Pölking und Erich Hoyer war es nach der Wiedervereinigung nur eine Frage der Zeit bis 1991 die Idee geboren war, den Mecklenburger Arbeitskreis als Regionalgruppe IX in die GDT zu integrieren. Noch heute sind einige Naturfotografen der Gründergeneration von vor mittlerweile über 30 Jahren in der Gruppe aktiv.
Ein großer Teil der 33 Mitglieder hat Bildmaterial über das nordöstliche Bundesland aus seinen Archiven herausgesucht oder mit Ideen, Fakten und kleinen Episoden die Vorbereitung des Vortrages begleitet.

Sonntag 26.10.2008, 15.20 Uhr